Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
- Jens Strumberg
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Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Weil alles Andere nicht zutrifft, muss ich dann wohl der Assi sein.
- Michael_Poschmann
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Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Immerhin mit "Niwoh". Wie man in Köln, aber auch im Pott so sacht.
Asi mit Niwoh
Grüße
Michael
p.s.: Armee fährt auch lieber Straße, lieber Ralf. Will ja schließlich noch vor dem Friedensschluss ankommen...
Asi mit Niwoh
Grüße
Michael
p.s.: Armee fährt auch lieber Straße, lieber Ralf. Will ja schließlich noch vor dem Friedensschluss ankommen...
Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Fehlende Abwehr feindlicher Angriffe wegen zu später Lieferung von Waffen und Truppen macht sich wohl auch nicht besonders gut im Bericht
Dafür waren die heutigen Bahnhofsansagen mal wieder spaßig. Der auf Gleis 5 angekündigte ICE fuhr dann doch auf 4 (danke für's Nicht-Foto), ein Flix wurde als einfahrend angekündigt, als er schon am Bahnsteig stand. Immerhin die "Achtung, Zugbetrieb"-Ansage kommt zuverlässig im gefühlten Minutentakt...
Dafür waren die heutigen Bahnhofsansagen mal wieder spaßig. Der auf Gleis 5 angekündigte ICE fuhr dann doch auf 4 (danke für's Nicht-Foto), ein Flix wurde als einfahrend angekündigt, als er schon am Bahnsteig stand. Immerhin die "Achtung, Zugbetrieb"-Ansage kommt zuverlässig im gefühlten Minutentakt...
Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Moin,
was macht man als frischgebackener Rentner mit der neu gewonnenen Freizeit? Vielleicht denkt man über potentielle neue Hobbys nach, und was wäre da naheliegender als mal die Hobbymesse in Leipzig zu besuchen. BC100 futsch und somit ICE ade, also geht es Donnerstag um 14:00 Uhr mit der RB von Bärlin nach Leiptzsch, angesagte Reisezeit ca. 3:20 Std. Am Berlin Hbf. eingestiegen, nächster bemerkenswerter Halt Berlin Südkreuz. Hier nicht nur Halt um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, sondern nach einer Weile auch die Meldung vernehmbar: Der Zug kann wegen einer Weichenstörung oder Stellwerksstörung im vor uns liegenden Abschnitt nicht ausfahren und muß deshalb zurückgesetzt werden. Gesagt getan. Im Folgenden wurde unsere RB dann mehrmals zur Seite genommen, wegen ICE Überholungen, das kenne ich doch noch von meinen eigenen Güterzugfahrten, ich befinde mich also auf vertrautem Terrain. Dann plötzlich intensiver Feueralarm im Zug. Irgendjemand hatte auf dem Klo geraucht und hat somit den Alarm ausgelöst. Der Täter konnte wohl dingfest gemacht werden und wurde an einem der Haltepunkte der Polizei übergeben, was aber wiederum eine Verspätung nach sich zog, wegen Warten auf die Einsatzkräfte. Dann ging es in gemächlichem Tempo weiter. In Lutherstadt Wittenberg dann natürlich den Anschluß verpasst und warten auf die nächste S-Bahn. Nach ca. 5.5 Std ist man dann in Leipzig angekommen.
Nun zur eigentlichen Hobbymesse. Was findet man da, neben viel Modellbau, auch einen Austeller mit zwei zusibetriebenen Zugsimulatoren.

Dies ist ein original TGV Führerstand der ersten Generation, der mit Zusi betrieben wird. Man sieht hier gerade die Einfahrt in den Bhf Göttingen, auf SFS-Strecke von Norden kommend. Ich konnte mich bei einem der Austeller ausführlich über die Realisierung informieren. Die handwerkliche und technische Meisterleistung, wie ich finde, ist dabei die Umsetzung und Ansteuerung der TGV Instrumente, insbesondere des Tachometers und der Leuchtmelder in Bezug auf Zusi. Die Austeller suchen noch geeignete Fotos vom Führerstand dieses TGVs, um eine Art Führerstands-Ummantelung aus Plastikfolie-Photos zu erstellen.
Und da das Ganze in Leipzig stattfindet, darf der Leipziger Hbf, als Modell, natürlich auch nicht fehlen. Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, daß von den sechs Hallen „nur“ drei realisiert sind. Ob das nun der sächsische oder der preußische Teil ist habe ich nicht erfragt.


Also was die Leute da so noch an interessanten Hobbys haben und vorstellen, ist wirklich sehens-und bemerkenswert. Ich finde, diese Messe ist auf jeden Fall einen Besuch wert und für Rentner gibt es einen ermäßigten Eintrittspreis von 13 Euro, bei Vorlage des entsprechenden Zertifikates.
PS
In den 5,5 Std, die ich auf der Hinfahrt von Berlin bis Leipzig benötigt habe, wäre ich mit einem ICE wahrscheinlich auch nach München zum Oktoberfest gelangt und hätte dort für mich vielleicht ganz neue Hobbys entdeckt.
Schönen Sonntag
was macht man als frischgebackener Rentner mit der neu gewonnenen Freizeit? Vielleicht denkt man über potentielle neue Hobbys nach, und was wäre da naheliegender als mal die Hobbymesse in Leipzig zu besuchen. BC100 futsch und somit ICE ade, also geht es Donnerstag um 14:00 Uhr mit der RB von Bärlin nach Leiptzsch, angesagte Reisezeit ca. 3:20 Std. Am Berlin Hbf. eingestiegen, nächster bemerkenswerter Halt Berlin Südkreuz. Hier nicht nur Halt um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, sondern nach einer Weile auch die Meldung vernehmbar: Der Zug kann wegen einer Weichenstörung oder Stellwerksstörung im vor uns liegenden Abschnitt nicht ausfahren und muß deshalb zurückgesetzt werden. Gesagt getan. Im Folgenden wurde unsere RB dann mehrmals zur Seite genommen, wegen ICE Überholungen, das kenne ich doch noch von meinen eigenen Güterzugfahrten, ich befinde mich also auf vertrautem Terrain. Dann plötzlich intensiver Feueralarm im Zug. Irgendjemand hatte auf dem Klo geraucht und hat somit den Alarm ausgelöst. Der Täter konnte wohl dingfest gemacht werden und wurde an einem der Haltepunkte der Polizei übergeben, was aber wiederum eine Verspätung nach sich zog, wegen Warten auf die Einsatzkräfte. Dann ging es in gemächlichem Tempo weiter. In Lutherstadt Wittenberg dann natürlich den Anschluß verpasst und warten auf die nächste S-Bahn. Nach ca. 5.5 Std ist man dann in Leipzig angekommen.
Nun zur eigentlichen Hobbymesse. Was findet man da, neben viel Modellbau, auch einen Austeller mit zwei zusibetriebenen Zugsimulatoren.

Dies ist ein original TGV Führerstand der ersten Generation, der mit Zusi betrieben wird. Man sieht hier gerade die Einfahrt in den Bhf Göttingen, auf SFS-Strecke von Norden kommend. Ich konnte mich bei einem der Austeller ausführlich über die Realisierung informieren. Die handwerkliche und technische Meisterleistung, wie ich finde, ist dabei die Umsetzung und Ansteuerung der TGV Instrumente, insbesondere des Tachometers und der Leuchtmelder in Bezug auf Zusi. Die Austeller suchen noch geeignete Fotos vom Führerstand dieses TGVs, um eine Art Führerstands-Ummantelung aus Plastikfolie-Photos zu erstellen.
Und da das Ganze in Leipzig stattfindet, darf der Leipziger Hbf, als Modell, natürlich auch nicht fehlen. Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, daß von den sechs Hallen „nur“ drei realisiert sind. Ob das nun der sächsische oder der preußische Teil ist habe ich nicht erfragt.


Also was die Leute da so noch an interessanten Hobbys haben und vorstellen, ist wirklich sehens-und bemerkenswert. Ich finde, diese Messe ist auf jeden Fall einen Besuch wert und für Rentner gibt es einen ermäßigten Eintrittspreis von 13 Euro, bei Vorlage des entsprechenden Zertifikates.
PS
In den 5,5 Std, die ich auf der Hinfahrt von Berlin bis Leipzig benötigt habe, wäre ich mit einem ICE wahrscheinlich auch nach München zum Oktoberfest gelangt und hätte dort für mich vielleicht ganz neue Hobbys entdeckt.
Schönen Sonntag
- Johannes
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Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Soll übrigens keiner sagen, die Bahn wäre nicht lernfähig. Gestern morgen, selbe Situation, hat man es immerhin geschafft, den Gleiswechsel ganze 90 Sekunden vor Abfahrt noch einzupflegen. Damit kamen immerhin noch diejenigen Fahrgäste mit, die körperlich fit, nicht mit Rollstuhl/Kinderwagen/Gepäck/Fahrrädern unterwegs und auch sonst nicht auf Aufzug oder Rolltreppe angewiesen waren.Johannes hat geschrieben: 23.08.2026 19:34:44 Ich hatte heute morgen den Fall, dass mein beginnender Zug noch kurz vor Abfahrt nicht am Bahnsteig war, ich aber aus dem Augenwinkel zehn Gleise weiter einen passenden Fahrzeugtyp habe stehen sehen, auf gut Glück hingesprintet bin und der dann kurz darauf tatsächlich losfuhr. Nachgeschaut bei bahn.expert: die Vorleistung kam planmäßig auf Gleis 4 an, die Folgeleistung sollte planmäßig 10min später von Gleis 14 verkehren. Dass da keine automatisierte Prüfung was meckert, ist schon ungewöhnlich – aber wenn der Zug dann physisch mit der richtigen Zugnummer am falschen Bahnsteig steht, gibt es da kein System, was sagt "lieber Fdl, ich habe hier widersprüchliche Infos, guck mal bitte"?!
In dem Zusammenhang eine Frage: Könnte das EVU oder auch das EIU hier eigentlich für alle Züge bis zum Fahrplanwechsel schon mal einen Gleiswechsel eintragen? Oder funktioniert das nicht beliebig weit im Voraus?
- Carsten Hölscher
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Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
@Carsten
Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, kann da nichts zu sagen und finde auch nichts per Messeverzeichnis.
Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, kann da nichts zu sagen und finde auch nichts per Messeverzeichnis.
Re: Erlebnisse einer Eisenbahnwoche
Zumindest die dispositive Gleisänderung lässt sich in den Leitsystemen der InfraGO erst dann eingeben, wenn ein gültiger Tagesfahrplan abgeleitet wurde. Das passiert in der Regel max. vier Tage vor Verkehrstag des Zuges. Ein EVU hat für die Eingabe keine Berechtigung.Johannes hat geschrieben: 04.10.2026 11:05:19 In dem Zusammenhang eine Frage: Könnte das EVU oder auch das EIU hier eigentlich für alle Züge bis zum Fahrplanwechsel schon mal einen Gleiswechsel eintragen? Oder funktioniert das nicht beliebig weit im Voraus?
Weiter im Voraus geht das meines Wissens nur über die Planungsabteilungen (z. B. bei Bauarbeiten), oder wenn bspw. der Kunde eine Trassenänderung bestellt. Aber auch hier liegt die Planung der Gleisbelegung beim EIU. Dieses ist folglich auf Informationen des EVU angewiesen nach dem Motto "Ich möchte ab dem 01.11. jeden Mittwoch um 12 Uhr umlaufbedingt einen Fahrzeugtausch machen und brauche dafür zwei Gleise". Je nachdem, wie schnell der aktualisierte Kundenfahrplan anschließend beim Europäischen Fahrplanzentrum eingereicht wurde, wird dann das geänderte Gleis als neues Soll-Gleis in den Kundenfahrplan eingepflegt und dem Reisenden nicht mehr als Gleisänderung dargestellt.