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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 18:47:38 
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F. Schn. hat geschrieben:
nachdem ich (auch angesichts dessen, dass in Zusi 2 fast jede Strecke dort endet, wo die Landschaft endet) immer wieder nicht so recht glauben kann, dass es nicht möglich seien soll, in Zusi 3 das selbe hinzubekommen, möchte ich da jetzt doch noch mal nachhaken: Gibt es da wirklich keine Lösung?


Doch, wieso? Die Lösungen sind ja hier umrissen worden. Einige sind nur weniger smart als andere, oder haben eben Nebenwirkungen.

F. Schn. hat geschrieben:
Könntest du das noch mal genauer erklären? Wie funktioniert das dann wenn man 1 Modul in 2 verschiedenen Epochen umsetzten will, das Nachbarmodul aber nur in 1 Epoche? Gar nicht?


Stand heute ist es so, dass sich nicht jede Modulgrenze dafür eignet, dort ein Alternativmodul aus einer anderen Epoche anzukoppeln. Es geht nur dann, wenn sich zwischen den beiden Epochen die Namen der jeweils ersten Signale so geändert haben, dass sie eindeutig sind. Beispiel: Modul Ahausen 1988 soll wahlweise nach Bstadt 1988 oder Bstadt 2016 weiterführen. Die ersten Signale auf dem Gebiet von Modul Bstadt sind die Einfahrsignale F und FF. Wenn jetzt zwischen 1988 und 2016 ein ESTW in Bstadt gebaut wurde, dann heißen die Signale heute 65F und 65FF. Damit sind sie eindeutig, und Zusi kann dorthin verzweigen ohne dass die Buchfahrplan- und Stellwerksroutinen sich verhaspeln. Wenn die Signale im Jahr 2016 immer noch F und FF heißen, dann geht es nicht. Das bedeutet, man muss die "Einsprungpunkte" in eine neue Epoche ggfs. strategisch wählen.

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Zuletzt geändert von Alwin Meschede am 28.05.2016 18:48:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 18:51:36 
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Ach du meine Güte... :wand

Ist das ein lösbarer Fehler oder ein systembedingtes Problem?

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 19:02:33 
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Da würde ich wie in anderen Zusi-Themenblöcken auch entspannt darauf vertrauen, dass sich eine Lösung findet, wenn dieses Problem zum ersten Mal praxisrelevant wird. Ideen und Ansätze dazu gibt es schon. Bislang bestand aber nirgends die Notwendigkeit, den die Handvoll produktiver Streckenbauer sind schon damit ausgelastet, ihre Strecke wenigstens in einer Epoche auf den Boden zu bringen.

Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 19:08:47 
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Ich halte das für keine sehr wesentliche Einschränkung. Warum würde man denn wild alle paar Kilometer zwischen alt und neu hin- und her wechseln wollen? Zumal vielleicht auch noch andere Sachen zu beachten sind. Viele Modulgrenzen sind auf die Bedürfnisse des Streckenbauers zur Bauzeit des Moduls zugeschnitten worden. Ob der Zuschnitt optimal ist für einen Epochenwechsel, daran denkt man bei sowas erst als letztes. Als Resultat stehen an zahlreichen Modulgrenzen z.B. Vorsignale einer bestimmten Bauform, die zu einem Hauptsignal im Nachbarmodul gehören. Unschön, wenn dazwischen der Epochenwechsel stattfinden soll.

Im Regelfall wird man sich also eine Stelle suchen, wo man günstig verzweigen kann, und dann erst einige Module später wieder zurückverzweigen. Auf der Strecke Warburg-Kassel ist zum Beispiel Mönchehof so eine günstige Stelle. Da sich dort wegen Umbau auf MCL84 die Signalnamen geändert haben, könnte man dort sowohl ein auf Ks-Signale und Regiotram umgebautes Obervellmar-Kassel oder eine auf Ks umgebaute Strecke Mönchehof-Warburg folgen lassen.

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Zuletzt geändert von Alwin Meschede am 28.05.2016 19:09:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 19:18:35 
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@Michael: Lass mich das P-Tafel-Tunnel-Thema finden, und mich darüber auslassen. Edit Falscher Link, Richtig wäre: viewtopic.php?f=70&t=12925

@Alwin: Das klingt jetzt vermutlich erst mal komisch: Aber bei StellSi haben wir das Problem auch genau so. Und dementsprechend haben wir schon Seitenweise darüber Diskutiert. Wenn es also interressiert, kann ich BorisM mal bitten, das er was dazu schreibt. Wie auch immer: bei allem hin- und her kann man als grobes Ergebnis vielleicht nennen, das es viele Stellwerke geben wird, die sich nur an der Blockanpassung von ihrer vorherigen Epoche unterscheiden werden, sprich: Das Stellwerk ist komplett gleich, nur der Streckenblock ist umgebaut worden.
Nun haben wir in Zusi natürlich nicht die Details von Dreifelderblock VS Ausfahrsperre VS ZFM (vereinfacht) aber wir haben hier doch nicht gerade selten Unterschiede bei GWB und SFB. Und das läuft im Prinzip genauso ab: Bis auf die Einfahrsignale eines Bahnhofes ist alles gleich. Das heißt, dass das Nachbarmodul sehr wohl die selben Namen der Einfahrsignale haben wird.
Zudem sagst du ja selbst: Es wird Module geben, die sich nur durch die Bauform des Vorsignals zum Nachbarmodul unterscheinden werden.
Wenn man jetzt noch die Zweitbeste P-Tafel-Tunnel-Lösung mit dieser Technischen Einschränkung herauskegelt ist das in meinen Augen ein sehr heftiges Problem, das die freie Kombinierbarkeit von Modulen schon sehr einschränkt.

Aber wenn da Interresse besteht, das genauer auszuführen, kann ich BorisM mal fragen, ob er Lust hat.

Gruß
F. Schn.

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Zuletzt geändert von F. Schn. am 28.05.2016 19:25:50, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 28.05.2016 19:32:42 
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Baut denn gerade jemand konkret an einem Epochenwechsel? Oder diskutieren wir hier aus akademischer Freude? Sicherlich zulässig, spannend und abendfüllend, aber in dieser Zeit sollten dann aufgrund des Ressourcenengpasses bei Implementierung und Umsetzung zuerst mal real existierende Aufgabenstellungen bearbeitet werden.
Gruß
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 11.06.2016 21:27:44 
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Wieder einmal eine blöde Frage:
Ich habe einen Bahnübergang (eingleisig) importiert und sollte den jetzt ausrichten, da die Straßenlage nicht 90° zu Gleis ist. Mit der Funktion 'Verknüpfte Datei drehen' kann ich die Lage um z korrigieren. Allerdings passen jetzt die seitlichen Schultern (Schotter- und Wiesenböschung) nicht mehr mit der Bettung des Gleises überein - es sieht fürchterlich aus. Sobald ich versuche irgendwas an den Dreiecken zu pfriemeln geht das zwar, aber da sich das Objekt nur schreibgeschützt importieren lässt, werden alle Änderungen natürlich nicht gespeichert.
Kann ich den Schreibschutz aufheben (das verändert aber die Originaldatei)? Oder wie schaffe ich es, quasi mit einer 'strecken-spezifischen Kopie' zu arbeiten, welche die Originaldatei nicht verändert? Wie sind in Zusi die Spielregeln für solche Dateien?


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 11.06.2016 23:17:16 
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Hallo Hardy,

du musst die Bahnübergang-Teile in die Streckenlandschaft einbinden. Danach kannst du sie mit "Meshsubset scheren" so bearbeiten, dass der Bahnübergang sowohl zur Gleisbettung als auch zur nicht-rechtwinkligen Straße passt. In der Dokumentation gibt es ein kleines Tutorial, das genau diesen Anwendungsfall beschreibt (Kapitel 9.3.4).

Viele Grüße
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 12.06.2016 16:15:56 
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Hallo Klaus,

danke für den Hinweis. Ich habe das jetzt auch hinbekommen. Nun kann die Landschaft erst einmal ab dem Streckenkilometer 59,2 (da liegt der besagte Bahnübergang) bis zum Streckenende bei km 59,8 wachsen. Kann damit erste Erfahrungen beim Bau von DEM gestützten Flächen, dem Polygonbau- und dem Waldbaumodus sammeln. Das nächste Ziel ist dann die Landschaft ab dem Streckenkilometer 58,4 (das ist in etwa die Höhe der nördlichen Ausfahrsignale in Kißlegg) zu gestalten.

Gruß
Hardy


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 19.06.2016 20:01:37 
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Erste Feldversuche rund um Kißlegg...

Wie im letzten Posting bereits erwähnt, ist die erste Etappe bis zum Bahnübergang bei km 59,2 geschafft (das ist in etwa da, wo am oberen Rand des Bü-Überwachungssignals die grüne Wiese endet, ganz weit hinten rechts ist das Modulende des Streckenasts Richtung Aulendorf zu sehen). Es gibt keine Landschaftslücken mehr.

Bild

Damit ist der Weg frei bis zum nächsten Etappenziel - km 58,4 am nörd-östlichen Bahnhofskopf. Objekte (da fehlt noch eine Telegrafenleitung) kommen später...


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 20.06.2016 09:41:20 
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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 26.06.2016 22:35:20 
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Fragen über Fragen...
Beim Bauen am Modul Kißlegg bzw. beim Schauen, was erfahrene Streckenbauer so machen bin ich im Modul Jühnde auf das folgende Detail gestoßen:

Bild

Coole Sache, die ich auch gerne verwenden würde. Nur ich weiß nicht wie man das macht. Ich denke, im Handbuch bin ich unter Kapitel 5.4.4 auf Seite 441 schon mal nicht verkehrt - aber wie geht das nun in der Praxis? Prinzipiell muss das eine Texturüberlagerung sein, die boundary02 und Brachland-7 verwendet.
Gibt es ein Beispiel irgendwo zu (hat ja was mit dem richtigen Setzen der Einstellungen zu tun) oder darf ich die 'alten Hasen' mit massig Erfahrung bitten mir kurz zu schildern, wie ich das hinbekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 26.06.2016 23:16:54 
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Hallo Hardy,

es gibt vordefinierte Formkurven, mit denen du einen solchen Ackerrand mit "ausgefransten" Texturen bauen kannst. Beispiel: Terrain/Default/boundary-ridge/stubble-field.shape.xml (1m breiter Streifen Stoppelfeld mit Grasrand).

Für den Bau blendest du am besten die DEM-Datei ein (für die Höhendaten) und baust dann den Randstreifen mit dem Tool "Formkurve entlang Mausspur" rund um den Acker. Dabei musst du im Uhrzeigersinn arbeiten, damit die Ackertextur innen zu liegen kommt. Anschließend kannst du die Innenfläche mit der passenden Ackertextur aus Terrain/Default belegen, für ein Stoppelfeld wäre das die stubble-field.dds.

Sinnvollerweise baut man die Ackerrandstreifen vor dem Gießen der Geländeformer-Grundplatte und lässt die Innenfläche zunächst leer. Beim Geländeformer-Durchlauf wird die Innenfläche aufgefüllt und mit der Standard-Grastextur belegt. Im Nachgang muss man dann die Innenfläche auf die passende Ackertextur ändern: ein beliebiges Dreieck markieren, "Dreiecke / alle Nachbarn im Subset markieren" ausführen, die markierten Dreiecke in neues Meshsubset überführen, dann die Textur ändern. Das Ganze ist mit etwas Aufwand verbunden, der sich nur bei Ackerflächen in Gleisnähe lohnt, weiter weg würde ich auf den Rand mit Übergangstextur verzichten.

Gruß, Klaus


Zuletzt geändert von Klaus Zimmermann am 26.06.2016 23:19:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 27.06.2016 07:06:05 
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Hallo Klaus,

danke für die ausführliche Beschreibung. Manches in Zusi ist im Nachgang unkomplizierter als ich vermute - so auch hier.
Klaus Zimmermann hat geschrieben:
Das Ganze ist mit etwas Aufwand verbunden, der sich nur bei Ackerflächen in Gleisnähe lohnt, weiter weg würde ich auf den Rand mit Übergangstextur verzichten.

In der Tat, ich möchte diese Art der Formkurven tatsächlich nur für ausgewählte Felder unmittelbar am Gleis bemühen - das sieht einfach toll aus.

Gruß zurück und Danke
Hardy


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 02.07.2016 10:11:52 
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Die Landschaft wächst und wächst...

Bild

Das große Loch links wird es auch nicht mehr allzu lange geben. Das Geflecht der DEM basierten Vektorobjekte an dieser Stelle wird einmal Emmelhofen, ein kleiner Ort kurz vor Kißlegg sein. Wenn das Loch verfüllt ist, sind wir streckentechnisch bei km 58,4 und damit wäre dann das zweite Bauziel in diesem Modul erreicht.
Rechts hinten sieht man angedeutet bereits eine graue Fläche. Das wird einmal der große Ablageplatz für die Betongussteile bzw. das Firmenareal des Betonwerks Rinninger gegenüber des Bahnhofs.


Zuletzt geändert von Hardy_Kuebler am 29.01.2017 22:10:02, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 02.10.2016 20:01:40 
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Für eine Zugkreuzung im Bahnhof Kißlegg (ist hier stündlich die Regel) benötige ich den geschätzten Rat der 'alten Fahrplanfüchse'. Folgende Situation: Zug kommt aus Aulendorf und fährt in Kißlegg auf Gleis 3 ein (Signalrichtung N3). Ein 2. Zug kommt aus Richtung Leutkirch und fährt auf Gleis 2 ein (Signalrichtung P2). Ein 3. Zug kommt aus Wangen und fährt auf Gleis 1 ein (Signalrichtung N1). Der Zug aus Leutkirch auf Gleis 2 fährt vor dem Zug auf Gleis 2 in Richtung Aulendorf weiter. Der Zug auf Gleis 3 fährt nach dem Zug auf Gleis 3 in Richtung Wangen weiter, er wendet also.

Ich bekomme die Wende nicht hin, da offensichtlich die Fahrstraße P3 nach H2 (vorläufiges Streckenende Richtung Wangen) nicht gestellt wird, obwohl die Registerübersicht zeigt, dass die Fahrstraße frei sein müsste. Der Fahrplan wird bis zur Abfahrt des Zuges Richtung Wangen korrekt abgearbeitet. Die Fahrplandatei (zum Abfahrzeitpunkt der RB nach Wangen) sieht so aus:

<Zug Gattung="RB" Nummer="22856" Zuglauf="Wolfegg - Kißlegg" Prio="1500" Standortmodus="3" StartVorschubweg="800" Bremsstellung="4" spAnfang="11.1111" ReisendenDichte="0.3" FahrplanGruppe="Aulendorf - Lindau" Rekursionstiefe="5" FahrstrName="Aufgleispunkt -&gt; Kißlegg A" Zugtyp="1" Buchfahrplandll="_InstSetup\lib\timetable\Buchfahrplan_DB_2006.dll">
<Datei Dateiname="Timetables\Deutschland\Wuerttemb_Allgaeubahn\KBS4560_12Uhr-24Uhr.fpn" NurInfo="1"/>
<BuchfahrplanRohDatei Dateiname="Timetables\Deutschland\Wuerttemb_Allgaeubahn\KBS4560_12Uhr-24Uhr\RB22856.timetable.xml"/>
<FahrplanEintrag Ank="2014-05-14 13:31:00" Betrst="Kißlegg">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="A"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrplanEintrag Ank="2014-05-14 13:33:00" Abf="2014-05-14 13:37:00" Betrst="Kißlegg" FzgVerbandAktion="2" FzgVerbandAktionWendesignal="1" FzgVerbandWendeSignalabstand="500">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="N3"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrplanEintrag Abf="2014-05-14 13:38:30" Betrst="Wangen">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="H2"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrzeugVarianten Bezeichnung="default" ZufallsWert="1">
<FahrzeugInfo IDHaupt="2" IDNeben="1">
<Datei Dateiname="RollingStock\Deutschland\Epoche4\Dieseltriebwagen\BRD\628_928\628_2.rv.fzg"/>
</FahrzeugInfo>
<FahrzeugInfo IDHaupt="2" IDNeben="1" Gedreht="1">
<Datei Dateiname="RollingStock\Deutschland\Epoche4\Dieseltriebwagen\BRD\628_928\628_2.rv.fzg"/>
</FahrzeugInfo>
</FahrzeugVarianten>
</Zug>


Der Registerauszug so:

Kißlegg P3 -> Wangen H2
5022: 5 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5013: 5 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5010: 5 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5024: 0 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5023: 5 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5005: 5 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5018: 0 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5006: 0 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)
5036: 0 (Routes\Deutschland\32T_0006_0053\000566_005294_kisslegg\kisslegg_2016.st3)

Weitere Parameter könnte ich zur Verfügung stellen. Kann man hieraus erkennen, wo mein Fehler liegt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 02.10.2016 20:04:18 
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Kommen gelbe Warnmeldungen im Meldungsfenster?

Entweder muss beim Fahrplaneintrag fuer Kißlegg das Haekchen "Naechster Fahrplaneintrag definiert Wendesignal" rausgenommen werden oder es muss danach noch ein Fahrplaneintrag fuer das Signal Kißlegg P3 kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 02.10.2016 21:18:12 
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Hallo Johannes

nein, Fehlermeldungen kommen keine. Ich habe die vorgeschlagenen Änderungen mal eingefügt:

<FahrplanEintrag Ank="2014-05-14 13:31:00" Betrst="Kißlegg">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="A"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrplanEintrag Ank="2014-05-14 13:33:00" Abf="2014-05-14 13:37:00" Betrst="Kißlegg" FzgVerbandAktion="1" FzgVerbandWendeSignalabstand="500">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="N3"/>
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="P3"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrplanEintrag Abf="2014-05-14 13:38:30" Betrst="Wangen">
<FahrplanSignalEintrag FahrplanSignal="H2"/>
</FahrplanEintrag>
<FahrzeugVarianten Bezeichnung="default" ZufallsWert="1">
<FahrzeugInfo IDHaupt="7" IDNeben="1">
<Datei Dateiname="RollingStock\Deutschland\Epoche3\Dieselloks\BRD\V160_Familie\218\218.rv.fzg"/>
</FahrzeugInfo>

allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass die Fahrstraße nicht geschaltet wird, auch nicht, wenn der Zug auf Gleis 1 Richtung Leutkirch weg ist. Daher findet auch kein Wendemanöver statt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 03.10.2016 09:59:14 
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Es ist mir jetzt nicht ganz klar geworden, ob der Zug nach der Ankunft wendet. Mit der Fahrstrasse Kißlegg P3 -> Wangen H2 hat das Wendemanoever naemlich nichts zu tun. Vor welchem Signal bleibt der Zug stehen? P3 oder N3?

Der Inhalt von Hilfe -> Fehlersuche -> Zugdaten und Hilfe -> Fehlersuche -> Fahrplan, waehrend der Zug vor dem Signal steht und nicht weiterkommt, waere interessant.

Den Fahrplan-Signaleintrag fuer P3 kannst du rausnehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenprojekt: Allgäubahn Kißlegg-Hergatz
BeitragVerfasst: 03.10.2016 18:05:59 
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Hallo Johannes,

hier ist der gewünschte Auszug aus der Fehlerdatei, sieht m.E. normal aus:

------------------- Fahrplan -------------------

0.) Kißlegg 14.05.2014 13:31:00 30.12.1899 00:00:00 ; A
1.) Kißlegg 14.05.2014 13:33:00 14.05.2014 13:37:00 ; N3
2.) Wangen 30.12.1899 00:00:00 14.05.2014 13:38:30 ; H2

------------------- Zugübersicht -------------------

(RB 22812)
RB 22856: v=0,00 km/h, Kißlegg N3 -> 580,01 m (0 km/h)

Nachtrag: Ich weiß jetzt warum das nicht ging. Johannes, Dein Tipp hat mich darauf gebracht: Der Zug hält nicht vor dem N3 (das ja in der Fahrplandatei eingetragen ist), sondern an P3. Der Bahnsteig in Kißlegg liegt dort und der Halt der Züge für das Wendemanöver an P3 entspricht auch der dortigen Vorbildsituation. N3 liegt etwa 550 m weg vom Haltepunkt der Züge.
Der Trick ist, den Abstand FzgVerbandWendeSignalabstand genügend groß zu machen, 500 reicht nicht aus (in der Fehlerdatei werden ja 580 m angegeben). Wenn ich diesen auf 600 stelle, dann geht es, Wendemanöver und Weiterfahrt.

Danke für die Mühe und Support.


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