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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 15:28:57 
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Plokky hat geschrieben:
Christian Wietzoreck hat geschrieben:
Plokky hat geschrieben:
Das Sesam es richtig zeigt, liegt am Preis: Lizenz Sesam = etwa 250.000 Euro. Wenn du mir das zahlst, hast du sogar was besseres als Sesam :-)


Ist SESAM wirklich so teuer? Etwa die 3.0 Version, 16-bit entwickelt für Windows for Workgroups 3.1?



yeps... Ich habe mal in 1993 den Entwickler davon getroffen in Ungarn. War ein hochinteressantes Gespraech kann ich dir sagen :-)

Nun gibt es natuerlich ganz wenige Lizenzen die vergeben sind... und irgendwie muss auch eine Investition wieder zurueckgeholt werden. Dann kommt so ein Preis schnell zusammen.
Was soll denn das für eine Lizenz gewesen sein? Ein bundesbahnweites Nutzungsrecht? Oder eine Einzelplatzlizenz?

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Gruß, Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 15:32:32 
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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 16:59:16 
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Plokky hat geschrieben:
Was jetzt KoRil 408 heisst, ist ein unleserliches Gewülst an Papier.

Die 408 -genauso wie alle anderen Regelwerke- ist kein Buch, dass man als interessante Gutenachtgeschichte liest, sondern eine Richtlinie. Jeder Eisenbahner bekommt Untericht, damit er die Regeln in der 408 und den anderen versteht und richtig anwenden kann. Wer kein Eisenbahner ist wird ganz sicher seine Probleme haben, weil er die Hintergründe und Zusammenhänge nicht versteht. Außerdem ist eine bestimmte Ausdrucksweise unabdingbar.
Und schlampig oder falsch ausgefüllte Bremszettel sind ein Armutszeugnis für den Anfertiger. Auch das Ausfüllen von Bremszetteln wird im Untericht geübt.

Plokky hat geschrieben:
Kannst in Holland wie ein kleines Kind auf die Tasten rammen/ziehen... Passiert nichts...
In Deutschland: Stoerung garantiert!

Auf allen Stellwerken, auf denen ich schon gewesen bin, kann man Tasten bedienen wie man will. Betriebsgefährdende Zustände in der Stellwerksanlage kommen dabei nicht zustande. Wenn ich in einem niederländischen Stellwerk den Hammer über die Bedienungseinrichtung ziehe, ist die genauso kaputt wie in Deutschland. Davon passiert aber immernoch nichts, weil alle Schaltungen so konzipiert sind, dass Signale ganz einfach nicht auf Fahrt kommen, wenn die Bedingungen nicht dafür erfüllt sind. Ein Signalsteller kann nicht anziehen, wenn er keinen Strom bekommt, und den bekommt er nicht, wenn alle Vorbedingungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind. Wenn das nicht der Fall ist, liegt das nicht daran, dass die Technik störungsanfällig ist, sondern dass jemand beim Bau des Stellwerkes gepfuscht hat und das bei der Abnahme nicht bemerkt wurde. Das kann in jedem Stellwerk der Welt passieren und liegt nicht am Schaltungsprinzip.

Plokky hat geschrieben:
Nicht ALLE Bedienungsfehler und vor allem "Falschbedienung" wird abgefangen!

Nenn mir mal konkrete Beispiele, welche "Falschbedienungen" nicht abgefangen werden.

Plokky hat geschrieben:
Deutsche Signaltechnik is gut, jedoch sehr sehr aufwändig in der Entwurf, Erstellung, Zulassung und im Betrieb...

Ganz einfach um die Sicherheit zu erhöhen.

Plokky hat geschrieben:
Auch sowas wie ...Lampenheizung...: alles nicht noetig!

Ein Schneesturm im Winter und die Signallampen setzen sich mit Schnee zu. Der Lokführer sieht die Lampen nicht also nicht. Das ist ein Sicherheitsrisiko, was von der Scheibenheizung der Signallampe verhindert wird. Sowas hälst du für unnötig? Ich gehe also davon aus, dass es keine Scheibenheizungen in den Niederlanden gibt. Was passiert dort, wenn die Signallampen zugeschneit sind?

Plokky hat geschrieben:
Und in "mein" Test war es idiotische Bedienung die zu den "wrong side" failure leitete.

Wie heißt das Stellwerk und was hast du gemacht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 17:07:41 
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Hallo,

erstmal muss ich sagen: Gratulation! Braunschweig ist wirklich klasse geworden :-)
Ein Fehler (oder eher ein Problem) ist mir aufgefallen: Bei Güteruzügen vom Rbf (Einfahrt mit Signal 161) bekomme ich in Höhe des Verbindungsgleises Schmiedekamp - Lünischteich immer einen Anruf, dass ich den Zug fehlgeleitet habe, jedoch ohne das korrekte Ziel in der Meldung (" muss nach Gliesmarode und nicht nach !"). Blöder Weise hab ich dann schon verloren, denn den Zug habe ich bisher dort auch nicht wieder wegbekommen. Aufgefallen ist mir das sowohl bei Zügen mit der Leknziffer 4 als auch mit der 5.


Gruß,
Gabriel


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 18:19:02 
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Gabi hat geschrieben:
Hallo,

erstmal muss ich sagen: Gratulation! Braunschweig ist wirklich klasse geworden :-)
Ein Fehler (oder eher ein Problem) ist mir aufgefallen: Bei Güteruzügen vom Rbf (Einfahrt mit Signal 161) bekomme ich in Höhe des Verbindungsgleises Schmiedekamp - Lünischteich immer einen Anruf, dass ich den Zug fehlgeleitet habe, jedoch ohne das korrekte Ziel in der Meldung (" muss nach Gliesmarode und nicht nach !"). Blöder Weise hab ich dann schon verloren, denn den Zug habe ich bisher dort auch nicht wieder wegbekommen. Aufgefallen ist mir das sowohl bei Zügen mit der Leknziffer 4 als auch mit der 5.


Gruß,
Gabriel


Bitte immer die Simulation updaten... dies ist schon verholfen... ;-)

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Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 18:39:04 
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Ronny hat geschrieben:
Plokky hat geschrieben:
Was jetzt KoRil 408 heisst, ist ein unleserliches Gewülst an Papier.

Die 408 -genauso wie alle anderen Regelwerke- ist kein Buch, dass man als interessante Gutenachtgeschichte liest, sondern eine Richtlinie. Jeder Eisenbahner bekommt Untericht, damit er die Regeln in der 408 und den anderen versteht und richtig anwenden kann. Wer kein Eisenbahner ist wird ganz sicher seine Probleme haben, weil er die Hintergründe und Zusammenhänge nicht versteht. Außerdem ist eine bestimmte Ausdrucksweise unabdingbar.
Und schlampig oder falsch ausgefüllte Bremszettel sind ein Armutszeugnis für den Anfertiger. Auch das Ausfüllen von Bremszetteln wird im Untericht geübt.


Ich bin Eisenbahner und habe in Deutschland (und andere Ländern) in ganz heisse Diskussionen teilgenommen ueber die Interpretation der Regeln... Immer ganz interessant war das! Das "System Bahn" ist mittlerweile so sicher, dass "Interpretationsfehler" der Mitarbeiter kaum noch auffallen... Aber man sieht immer wieder, dass es zu mehr und mehr Fehler kommt, wegen solchen Interpretationsfehler. "Viel Text" im Regelwerk bedeutet ABSOLUT NICHT das es dadurch "besser geregelt" und "sicherer" ist.

Ein falscher Bremszettel ist ein Beweis von falscher Ausbildung und/oder zu komplizierte Regelwerke.
(Deshalb wird bei Reisezuege in den Niederlanden gar keinen Bremszettel gefuehrt. Weil das System Bahn von Grund aus "sicher" ist. Da in Deutschland mit den Bremsverhaeltnisse gerne in den Sicherheitsmargen gefahren wird, braucht man in D den Bremszettel noch.
Ronny hat geschrieben:

Plokky hat geschrieben:
Kannst in Holland wie ein kleines Kind auf die Tasten rammen/ziehen... Passiert nichts...
In Deutschland: Stoerung garantiert!

Auf allen Stellwerken, auf denen ich schon gewesen bin, kann man Tasten bedienen wie man will. Betriebsgefährdende Zustände in der Stellwerksanlage kommen dabei nicht zustande. Wenn ich in einem niederländischen Stellwerk den Hammer über die Bedienungseinrichtung ziehe, ist die genauso kaputt wie in Deutschland. Davon passiert aber immernoch nichts, weil alle Schaltungen so konzipiert sind, dass Signale ganz einfach nicht auf Fahrt kommen, wenn die Bedingungen nicht dafür erfüllt sind. Ein Signalsteller kann nicht anziehen, wenn er keinen Strom bekommt, und den bekommt er nicht, wenn alle Vorbedingungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind. Wenn das nicht der Fall ist, liegt das nicht daran, dass die Technik störungsanfällig ist, sondern dass jemand beim Bau des Stellwerkes gepfuscht hat und das bei der Abnahme nicht bemerkt wurde. Das kann in jedem Stellwerk der Welt passieren und liegt nicht am Schaltungsprinzip.


Es braucht nicht mal Pfuschen beim Entwurf/Bau... es ist einfach eine Tatsache das man nicht ALLES testen kann. :-)
Und "Vorhammer" ist keinen Fehlbedienung natuerlich... das ist kein Vergleich.
Ronny hat geschrieben:


Plokky hat geschrieben:
Nicht ALLE Bedienungsfehler und vor allem "Falschbedienung" wird abgefangen!

Nenn mir mal konkrete Beispiele, welche "Falschbedienungen" nicht abgefangen werden.

Siehe Fachbuchreihe der Stellwerkstechnik aus Mainz. Musst aber zwischen den Zeilen lesen.
Achszaehler sind das schoenste Beispiel...

Ronny hat geschrieben:

Plokky hat geschrieben:
Deutsche Signaltechnik is gut, jedoch sehr sehr aufwändig in der Entwurf, Erstellung, Zulassung und im Betrieb...

Ganz einfach um die Sicherheit zu erhöhen.

Und das eben tut es nicht :-). Das System Bahn ist nicht unbedingt "sicherer" durch mehr Aufwand...
Vergleich es mit dies: 1 million Affengehirne bringen immer noch keinen Einsteingehirn zusammen.

Das "immer Sachen dazugebaut wurden" in der Signaltechnik, ist zu danken an Regelaufsteller die das System Bahn nicht risikobetrachtet haben, sondern nur das Loch in einer kaputten Fahrradreifen zugeklebt haben.



Ronny hat geschrieben:

Plokky hat geschrieben:
Auch sowas wie ...Lampenheizung...: alles nicht noetig!

Ein Schneesturm im Winter und die Signallampen setzen sich mit Schnee zu. Der Lokführer sieht die Lampen nicht also nicht. Das ist ein Sicherheitsrisiko, was von der Scheibenheizung der Signallampe verhindert wird. Sowas hälst du für unnötig? Ich gehe also davon aus, dass es keine Scheibenheizungen in den Niederlanden gibt. Was passiert dort, wenn die Signallampen zugeschneit sind?

Und da ist der Trick: wenn ein Signal in Holland "erloschen" ist: ist ueberhaupt kein Problem :-)
einfach auf Sicht weiter fahren. Nichts anrufen. (da das vorletzte Signal in Fahrtstellung war: koennte es nur "halt erwarten am schlimmsten sein.)
War das letzte Signal "halt erwarten": wenn nicht Sbk: anhalten und nachfragen. Wenn Sbk: weiter auf Sicht.
Es gibt dafuer einige sehr wichtige Randbedingungen/Grundsaetze in der Infra die das ermoeglichen. (Das System Bahn in NL ist "risikobasiert" entworfen und "von sich aus" sicher.
Und damit gibt's keinen Notwendigkeit fuer Lampenheizungen. Spart einen Haufen, kann ich dir sagen.
Ronny hat geschrieben:

Plokky hat geschrieben:
Und in "mein" Test war es idiotische Bedienung die zu den "wrong side" failure leitete.

Wie heißt das Stellwerk und was hast du gemacht?


[/quote]
War im Kölner Raum und habe etwas gemacht, was ein ausgebildeter Stellwerker nie machen wuerde. (und deshalb auch nicht gegen getestet wurde. Mehr Details kann/darf ich hier nicht sagen.

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grüsse,

Richard Plokhaar


Zuletzt geändert von Plokky am 11.10.2010 18:39:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 19:21:39 
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Plokky hat geschrieben:
Gabi hat geschrieben:
Hallo,

erstmal muss ich sagen: Gratulation! Braunschweig ist wirklich klasse geworden :-)
Ein Fehler (oder eher ein Problem) ist mir aufgefallen: Bei Güteruzügen vom Rbf (Einfahrt mit Signal 161) bekomme ich in Höhe des Verbindungsgleises Schmiedekamp - Lünischteich immer einen Anruf, dass ich den Zug fehlgeleitet habe, jedoch ohne das korrekte Ziel in der Meldung (" muss nach Gliesmarode und nicht nach !"). Blöder Weise hab ich dann schon verloren, denn den Zug habe ich bisher dort auch nicht wieder wegbekommen. Aufgefallen ist mir das sowohl bei Zügen mit der Leknziffer 4 als auch mit der 5.


Gruß,
Gabriel


Bitte immer die Simulation updaten... dies ist schon verholfen... ;-)


Danke dir, aber ne doofe Frage: Wo gibts denn die Updates ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 19:50:23 
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Wer nicht glauben will, dass es auch bei bewährten Stellwerken Fehler geben kann dem sei dieser Untersuchunbsbericht aus Oesterreich empfohlen.

http://versa.bmvit.gv.at/uploads/media/Gefaehrdung_Z_EC_531_im_Bf_Fentsch-st._Lorenzen_am_25.11.2006_08.pdf

Zusammengefasst: Fahrt mit voller Geschwindigkeit (Frei am Signal) in die Ablenkung.
Grund: Ungewollte dritte Taste bedient, im allerdümmsten Moment während der Fahrstrasseneinstellung, durch Reparaturarbeiten am Pult.

Der Fehler ist möglich, da in den Prinzipschaltungen diese Konstellation übersehen wurde.
Der Fehler ist sehr Detailiert beschrieben inkl. Auszüge aus den Schematas. (Allerdings ist Kenntnis der Pfeilschen Kurzzeichnung vonnöten um diese lesen zu können...)

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Viele Grüsse, Hanspeter
Joystick oder Raildriver für Zusi :schaffner


Zuletzt geändert von Hanspeter Thöni am 11.10.2010 19:54:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 20:07:17 
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Gabi hat geschrieben:

Danke dir, aber ne doofe Frage: Wo gibts denn die Updates ?


Wenn du lizenschluessel installiert hast, wird's im Programm angezeigt... ;-)

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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 21:56:35 
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Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt die neue Version von Kleinstadt zugelegt (2.0.0.3), aber irgendwie scheint da wieder was nicht zu stimmen. Siehe Screenshot. Ich habe nur eine Fahrstraße von F --> P1 --> 802 eingestellt. Beide HSig haben den Fahrstraßenfestlegemelder an und zeigen Hp1+Vr1, die Sperrsignale im Fahrweg zeigen aber Sh0.

Michael

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Zuletzt geändert von Michael Springer am 11.10.2010 21:59:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Gibt es eine Möglichkeit Züge auf dem Gegengleis nach Linksdorf oder Rechtsheim zu schicken? Über ZBF gibt es keine Frage an den Fdl, dass er die Erlaubnis wechselt.

edit: Mir ist auch noch ein Fehler aufgefallen. Wenn ich Zug 7759 nach Unterberg schicken will, muss ich immer angeben "wird Zug 7759 angenommen, wenn Zug xyz in Kleinstadt?" Dabei verkehrt in nächster Zeit kein Zug nach Kleinstadt. Warte ich dann bis der 7760 aus Unterberg kommt und frage dann "wird Zug 7759 angenommen wenn Zug 7760 in Kleinstadt" kommt als Antwort: "Den 7760 hast du ohne Anbieten geschickt?" und das wars dann. Kann keine Züge nach Unterberg schicken.


Zuletzt geändert von Andreas Wolff am 12.10.2010 16:07:31, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 13.10.2010 01:36:09 
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Halöschen

Ich möchte mir vielleicht auch den Stellwerk Simulator holen. Bei Stellwerk Simualtor 2 gibt es ja nur ein Deutsches Stellwerk. Wird bei der nächsten Version einige mehr geben oder auch nur eins? Wird es auch ESTW Stellwerke geben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 13.10.2010 18:55:29 
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Michael Springer hat geschrieben:
Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt die neue Version von Kleinstadt zugelegt (2.0.0.3), aber irgendwie scheint da wieder was nicht zu stimmen. Siehe Screenshot. Ich habe nur eine Fahrstraße von F --> P1 --> 802 eingestellt. Beide HSig haben den Fahrstraßenfestlegemelder an und zeigen Hp1+Vr1, die Sperrsignale im Fahrweg zeigen aber Sh0.

Michael

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Dass sollte es in der 2.0.0.6 nicht mehr geben :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 13.10.2010 18:57:23 
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Kevin Fischer hat geschrieben:
Halöschen

Ich möchte mir vielleicht auch den Stellwerk Simulator holen. Bei Stellwerk Simualtor 2 gibt es ja nur ein Deutsches Stellwerk. Wird bei der nächsten Version einige mehr geben oder auch nur eins? Wird es auch ESTW Stellwerke geben?


Ja, zwei sogar! Und dies ist der Anfang einer langen Reihe von Stellwerkssimulatoren.

Jedoch ESTW will ich nicht anfangen. Zu neu, zwar interessant... aber es gibt schon einige Anbieter davon.

Finde aber die Bedienung des ESTW nicht so toll...

Wuerde eher eine Betriebszentrale machen...

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Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 14.10.2010 03:29:09 
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Plokky hat geschrieben:
Ronny hat geschrieben:
Plokky hat geschrieben:
Nicht ALLE Bedienungsfehler und vor allem "Falschbedienung" wird abgefangen!

Nenn mir mal konkrete Beispiele, welche "Falschbedienungen" nicht abgefangen werden.

Siehe Fachbuchreihe der Stellwerkstechnik aus Mainz. Musst aber zwischen den Zeilen lesen.
Achszaehler sind das schoenste Beispiel...

Du meinst sicherlich "Sp Dr 60-Stellwerke bedienen". Widerrechtliches Anschalten des Ersatzsignals oder Bedienen der AzGrT zähle ich nicht dazu; ich meine Tastenbedienungen, die aufgrund von "nicht durchdachten" oder störungsanfälligen Schaltungen zu betriebsgefährdenden Zuständen führen. Ich lese da nichts heraus, was darauf deutet. Nenn mir doch einfach ein Paar Beispiele.

Hanspeter Thöni hat geschrieben:
...
http://versa.bmvit.gv.at/uploads/media/Gefaehrdung_Z_EC_531_im_Bf_Fentsch-st._Lorenzen_am_25.11.2006_08.pdf
...
Der Fehler ist möglich, da in den Prinzipschaltungen diese Konstellation übersehen wurde.
Der Fehler ist sehr Detailiert beschrieben inkl. Auszüge aus den Schematas. (Allerdings ist Kenntnis der Pfeilschen Kurzzeichnung vonnöten um diese lesen zu können...)

Manch einer mag mir meine Beharrlichkeit verdenken, aber:

Dieser Bericht ist nicht detailliert, denn er zeigt nicht die vollständige Einstellung dieser Fahrstraße.

Ich kenne die Bauform VGS 80 nicht, aber ich denke, dass auch bei dieser Bauform das am Hauptsignal gezeigte Signalbild von der Stellung der befahrenen Weichen und nicht von der Bedienung zweier (oder eben dreier) Tasten abhängig ist. Deshalb ist dieser Untersuchungsbericht meiner Meinung nach ziehmlich windig.

Diese "Dreitastenbedienung" hätte höchstens zur Folge, dass zwei Fahrstraßen angefordert werden, wovon eine abgelehnt wird weil:
Bei der Festlegung einer Fahrstraße und der anschließenden Fahrtstellung des Hauptsignals finden mehr Vorgänge, als in dem Bericht beschrieben statt.
Damit das Signal in Fahrtstellung kommt, müssen Vorbedingungen erfüllt sein, dazu gehören unter anderem:
Weichen in der richtigen Stellung
Weichen in der richtigen Stellung verschlossen,
das war für die Signalisierung "Vmax" nicht der Fall.
Für Vmax hätte sich die Weiche 3 und sicherlich auch die Weiche 4 (Flankenschutz - auch eine Vorbedingung für die Fahrtstellung) in Rechtslage befinden müssen.
Da das nicht der Fall war, wäre eine Signalisierung "Vmx" nicht zustande gekommen.
Auch wenn beide Fahrstraßen innerhalb von 50 Millisekunden angesteuert werden, kann der beschriebene Fall nicht eintreten, da für diesen Signalbegriff die Weichen in der falschen Stellung lagen. Würde der Umstellvorgang und die Rückmeldung der Stellung der Weichen im Zeitraum von 50 Millisekunden stattfinden (meines Wissens benötigen auch die schnellsten Schnellläufer-Weichenantriebe mindestens 0,6 Sekunden für den Umstellvorgang, was mehr als das Zehnfache dieser Zeit ist), würde dieser Signalbegriff nicht möglich sein, da mit Verlassen der richtigen Stellung der Weiche das Signal auf Halt fallen würde. Dass Relais eine gewisse Schaltzeit haben ist klar, trotzdem sind die Schaltungen so aufgebaut, dass auch durch diese Schaltzeit keine Betriebsgefahr entsteht. Davon abgesehen werden Stellwerksbauformen in ihrer Entwicklung nicht vollkommen neu erfunden, sondern Erfahrungen aus Vorgängerbauformen mitgenutzt. Und das geschieht auch nicht in einer dunklen Kammer, wo nur ein Erfinder sitzt, sondern es arbeiten viele Entwickler daran, sodass so eine wichtige Sache wohl sicher nicht übersehen wird.

Kurz: Eine Fahrstraße kann nicht festgelegt sein, wenn die Weichen nicht in der richtigen Stellung liegen, genausowenig kann dann der Begriff "Vmax" erscheinen. Entweder wäre die Fahrstraße a nach Gl.2 oder a nach Gl.1 eingelaufen; damit beide einlaufen hätte sich schon jemand im Relaisraum "betätigen" müssen.

Wie schon erwähnt, kenne ich die Bauform VGS 80 nicht. Bei jeder in Deutschland verwendeten Bauform von Gleisbildstellwerken ist dieses Prinzip jedoch so, und ich bin mir sicher, dass auch in Österreich die Sicherungstechnik so weit entwickelt ist.

Ich denke, dass dort nicht die Kontaktgabe einer dritten Taste eine Rolle spielte, sondern irgendetwas anderes. Schon die Tatsache, dass die Stellung der Weichen in der Technischen Analyse als Vorbedingung nicht erwähnt wurde, ist sehr verwunderlich. Wenn dieser Fall in der beschriebenen Form möglich wäre, ohne dass das Signal zurück auf Halt fällt, würde er sicherlich schon einmal vorgekommen sein, wenn man bedenkt, dass tausende von Gleisbildstellwerke existieren.


Zuletzt geändert von Ronny am 14.10.2010 03:34:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 14.10.2010 08:38:51 
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Das Siemens VGS 80 ist ein vereinfachtes Gleisbildstellwerk, bei dem alle Weichen manuell gestellt werden müssen, es keine Teilfahrstraßenauflösung gibt, keine Verschubfahrstraßen gibt und auch keine Schutzsignale (siehe viewtopic.php?f=13&t=7009). Nährere Infos kann sicher Manfred Kätzler geben.

Worum es doch geht, ist ganz was anderes:
Jedes technische Produkt hat eine unendliche Anzahl an möglichen Fehlern. Leider kann man nur eine endliche Zahl an möglicher Fehlerfällen prüfen. Da muss man im Rahmen einer Risikobewertung abwägen welche Fehler wahrscheinlich sind und welche so gut wie gar nicht eintreten können. So kann man sich gegen eine endliche Anzahl von Fehlern schützen, aber gegen längst nicht alle.
Das aufgezeigte Beispiel eignet sich super. Bei der Analyse des Schaltplans unter Kenntnis des Verhaltens der Relais hätte man sicher diesen potentiellen Fehler finden können, aber wer nimmt schon an, dass in einer 200ms-Zeitspanne eine max. 50ms-Bedienhandlung gesetzt wurde? Niemand.

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Ein Triebkopf kommt selten allein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 14.10.2010 21:19:10 
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Kevin Fischer hat geschrieben:
Halöschen

Ich möchte mir vielleicht auch den Stellwerk Simulator holen. Bei Stellwerk Simualtor 2 gibt es ja nur ein Deutsches Stellwerk. Wird bei der nächsten Version einige mehr geben oder auch nur eins? Wird es auch ESTW Stellwerke geben?


Auch wenn hier über SpDrS60-Stellwerke diskutiert wird (im Zusi-Forum... :D ) sei hier der Hinweis auf

http://www.estwsim.de

Da gibt es einige ESTW's aus Deutschland.

Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 15.10.2010 02:38:26 
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Habe die Ehre

Wird bei der Vollversion des Stellwerks Braunschweig nach 2010 Fahrplan gefahren?


Gruß Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 15.10.2010 06:20:46 
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Alex Pankow hat geschrieben:
Habe die Ehre

Wird bei der Vollversion des Stellwerks Braunschweig nach 2010 Fahrplan gefahren?


Gruß Alex


Es wird in der Simulation nach einem Fahrplan in 1974/1975 gefahren. Grund: wir hatten nur die Stelltischdaten aus den Jahren. Ausserdem hüppelt hier und dort noch so eine Dampfmaschine herum in dem Jahr.

Ich kann auch gerne eine Simulation erstellen von Braunschweig Hbf, der im Jahre, sagt 1996, spielt. Damit's auch Fahrleitung gibt.
Aber dann muss mir einer helfen, wie dann damals der Stelltisch aussah. (Es sind einige Weichenverbindungen abgebaut)

Folge solch einer Simulation wird sein, dass die Braunschweig-Besitzer dann zwei Bf haben. (werde ich dann ueber einen Update verfuegung stellen ohne Zusatzkosten)
Und wenn dann einer moechte kann er selbst 2010 Fpl erstellen. Werde ich nicht machen: Grund: in 2010 gab's dort ESTW.

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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 15.10.2010 06:27:51 
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David Seemayer hat geschrieben:
Das Siemens VGS 80 ist ein vereinfachtes Gleisbildstellwerk, bei dem alle Weichen manuell gestellt werden müssen, es keine Teilfahrstraßenauflösung gibt, keine Verschubfahrstraßen gibt und auch keine Schutzsignale (siehe viewtopic.php?f=13&t=7009). Nährere Infos kann sicher Manfred Kätzler geben.

Worum es doch geht, ist ganz was anderes:
Jedes technische Produkt hat eine unendliche Anzahl an möglichen Fehlern. Leider kann man nur eine endliche Zahl an möglicher Fehlerfällen prüfen. Da muss man im Rahmen einer Risikobewertung abwägen welche Fehler wahrscheinlich sind und welche so gut wie gar nicht eintreten können. So kann man sich gegen eine endliche Anzahl von Fehlern schützen, aber gegen längst nicht alle.
Das aufgezeigte Beispiel eignet sich super. Bei der Analyse des Schaltplans unter Kenntnis des Verhaltens der Relais hätte man sicher diesen potentiellen Fehler finden können, aber wer nimmt schon an, dass in einer 200ms-Zeitspanne eine max. 50ms-Bedienhandlung gesetzt wurde? Niemand.


Richtig.... interessanterweise gibt's da noch "Murphy's Law".... wenn's dort dann schief gehen kann, GEHTes auch dort schief. Was auch logisch ist, weil alles andere Mist ist ja abgefangen... ;-)
Der Horror-Teil des Bahn-System-Entwerfer ist halt die Abschätzung des Risikos. Owee wenn da ein Budget-Manager dazwischen kommt.
Vergleich es mit dein Auto: du hast kein voellig ABS/Airbag gepolsterten Auto mit den letzten Knautschzonentechnik. Kannst du dir einfach nicht leisten. Und WENN du es dir leisten kannst: Du wirst sterben an der olle Autofahrer der dich entgegen kommt und gerade zwischen Tuer und Kotflügel rammt, wo's keinen Knautschzone gibt...

Idiotensicher ist nichts. Aber Falschhandlungen koennen durchaus ausgemerzt werden mittels einfach Techniken... nicht durch Technik immer "draufzubauen" wie bei Sp Dr S 60 oder schlimmer: ESTW.

_________________
grüsse,

Richard Plokhaar


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