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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 04:35:02 
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Michael Springer hat geschrieben:
Wie man das Signal dunkel kriegt? Das ist ganz einfach...

Ein Beispiel wie ich das gemacht habe
- Kleinstadt starten (in Gl 24 steht ein Zug)
- Rangierstraße von P4 nach Gleis 24, P4 zeigt Hp0+Sh1
- Zugfahrstraße von A oder AA nach P4
- Sobald die Fahrstraße eingelaufen ist schaltet A auf Hp1+Vr1 und bei P4 ist dunkel

Es geht auch andersrum (erst Zug- dann Rangierstraße) und mit jedem beliebigen Signal
Vorgehen:
- Zugfahrstraße von X nach Y (Signal X zeigt Hp1+Vr0)
- von Signal Y eine Rangierstraße nach Z (sobald eingelaufen, Y dunkel und an X wird Hp1+Vr1 gezeigt)

Michael


Aber wäre auch eine Bedienungsfehler. Dies ist laut Konzernrichtlinie nicht zulässig. Der Zug muss eh erst zum Stehen kommen, bevor der Rangierfahrt werden kann.
Was gerne in der Praxis (illegal!) gemacht wird, ist ERST die "Ausfahrt" als Rangierstrasse einzustellen, damit Sh 1 gezeigt wird und erst danach die Einfahrt zu ziehen. (Dies geht manchmal technisch, ist aber auch ein "bug" im System)
Erst die Einfahrt stellen und dann die Ausfahrt mit Sh 1 zu machen, geht nicht :-).

Habe mal durch meine Drahtanschluesse geschaut gerade: da war ein Faden nicht angeschlossen, der das vorbeugt... ist jetzt drinne und geht mit den naechsten Update mit :-)

_________________
grüsse,

Richard Plokhaar


Zuletzt geändert von Plokky am 08.10.2010 04:36:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 04:42:10 
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> Nummernstellpult kommt in der nächsten Version. Versprochen? :) Was es wird, verrate ich noch nicht... aber ganz nett ;-) Wuensche?

> Tf "missachtet" Ra 10: bevor er dahin faehrt sollte er einen Wendeauftrag haben.... noch sind die Tf "vergesslich" wenn sie kein Wendeauftrag haben. Ich ueberlege mich sicher ob ich mal eine feste Ra10 einbaue. Waere nicht so ganz schwierig, ist aber menge Arbeit.. Wurde jetzt in Kleinstadt und Braunschweig noch nicht so dringend gebraucht. Also bitte: Wendeauftrag geben.

_________________
grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 12:12:18 
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Ich bin aus dem Frankfurter Raum und kenne hier nur eine Hand von Stellwerke die ein S60 mit Nummernstellpult sind: Frankfurt Süd, Frankfurt West, Frankfurt Höchst, Kelsterbach und Darmstadt.

Frankfurt Süd, Frankfurt West, Frankfurt Höchst und Kelsterbach mit 2 Tischen, Darmstadt sogar mit 3 (2 Fdl Strecke + Bahnhof und Weichenwärter mit abgespecktem Nummernstellpult, nur für Rangierstraßen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 12:40:54 
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Daniel R. hat geschrieben:
... Beim Nummernstellpult muss diese Zweitastenbedienung ebenso mit ATK und ZT durchgeführt werden...

Daniel



Die 2 Anlagen die ich (von der Bedienung her) kenne (F-Höchst und Darmstadt Hbf) haben eine Art Schaltung drinne dass man die ATK drücken kann, und dann etwa 3-4 Sekunden Zeit hat die ZT hinterher zu drücken, oder man drückt gleichzeitig, funktioniert auch.
Dasselbe Spielchen wenn aus dem Speicher gefahren wird, hat man auch die besagte Zeit nach dem auswählen der gespeicherten Fahrstraße bis zum drücken der ZT.


Zuletzt geändert von Pascal E. am 08.10.2010 12:41:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 14:43:30 
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Also was bei mir nun nach unzähöigen Versuchen nicht klappt ist der Lokwechsel bei den Zügen aus Unterberg. Der erste Lokwechsel klappt wunderbar egal ob die Lok schon im Gl.24 steht oder als LZ ankommt. Sobald ich die abgehende Lok umsetze von 14->24 geht das nicht. Sie fährt auf Gleis 4 und steht dann vorm Wagenzug. Hat jemand da schon mehr Übung drin?


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 16:49:39 
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Weils ja vergriffen ist, zumindestens Teil A von Sp Dr 60 Stellwerke bedienen kann man sich auch im Internet ansehen:
bei Libreka, oder bei Google Books.
Wenn man an eine Anzeigebeschränkung kommt hilft eventuell Cookies löschen weiter, andernfalls gibt es alternativ ja noch die private Homepage, die jemand verlinkt hat (danke dafür übrigens).


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 08.10.2010 18:24:34 
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Hallo Richard,

Plokky hat geschrieben:
Tf "missachtet" Ra 10 [...] Ich ueberlege mich sicher ob ich mal eine feste Ra10 einbaue. Waere nicht so ganz schwierig, ist aber menge Arbeit.. Wurde jetzt in Kleinstadt und Braunschweig noch nicht so dringend gebraucht.

die Beachtung der Signale durch die "virtuellen Lokführer" halte ich für ein wesentliches Merkmal einer Stellwerksimulation.

Ich nehme an, der Simulation liegt ein Gleisanlagen- und Fahrphysikmodell zugrunde, das prinzipiell von der Bedienoberfläche unabhängig ist und somit wiederverwendet werden kann. Ist das so?

Gruß
- Christopher


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 Betreff des Beitrags: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 09.10.2010 01:55:13 
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Ich hab mir die Simulation mal genauer angesehen und, abgesehen von dem Beispiel mit dem Hp 1+Vr 1 (!) zeigendem Esig bei dunklem Asig, einige Sachen festgestellt, die nicht der Realität entsprechen:

Teilweise fehlender Flankenschutz - die Weiche 1 sollte in Rechtslage verschlossen sein:
Bild


Quadratischer Fahrstraßenfestlegemelder ist erloschen, obwohl er in diesem Fall beim Siemens-Stw noch leuchten sollte, weil die Fahrstraße nicht (hilfs-)aufgelöst wurde und auch keine Fahrt, die die Auflösung hätte anstoßen können, stattgefunden hat; beim Siemens-Stw wird der Festlegezustand der Fahrwegelemente nur im Moment vor der Fahrtstellung des Hauptsignals geprüft, weshalb der FfM beim Siemens auch in solch einer Situation nicht erlischt und darum auch nicht grundsätzlich eine "sichere Anzeige" nach 408.0232 2 ist. Das Lichtsperrsignal müsste Hp 0 zeigen, weil nicht alle Fahrwegelemente in der richtigen Stellung und verschlossen sind (ich habe die W6 mit FHT+WT einzeln hilfsaufgelöst und umgestellt):
Bild

Zum Vergleich mal die Situation in SESAM:
Bild


Esig A zeigt Fahrtstellung, trotz dass W4 in der falschen Stellung liegt und nicht verschlossen ist (W4 habe ich mit FHT hilfsaufgelöst):
Bild


Die Auffahrmeldung einer besetzten Weiche ist nicht korrekt dargestellt. Wird in den Isolierabschnitt einer Weiche eingefahren, wird diese erst einmal als besetzt und erst bei Erreichen und Bewegen der Weichenzungen als aufgefahren gemeldet. In der Simulation kommt die Auffahrmeldung sogar schon vor der Besetztmeldung (unzeitig). Die Auffahrmeldung müsste auch anders aussehen - der StÜM der ursprünglichen Weichenlage blinkt weiß/rot im Wechsel und der StÜM, der ursprünglich dunkel war, blinkt weiß. Außerdem kommt noch eine Weichenstörmeldung im blauen Block.
-Auffahr- und Weichenstörmeldungen blinken; ich habe die Bilder als APNGs und nicht als GIFs hochgeladen, dass kann bei Firefox-Versionen unter 3.0 und Opera unter 9.5, bzw. beim Internet Explorer dazu führen, dass das Blinken nicht angezeigt wird-
unzeitige Auffahrmeldung (die Darstellung im oberen Bild ist vorbildgetreu, wenn die Weiche nicht [=unzeitig] oder nicht mehr besetzt wäre):
Bild
falsch dargestellte Auffahrmeldung bei besetzter Weiche:
Bild

SESAM zeigts richtig:
Bild
Bild


Ziffern in der Zugnummernmeldeanzeige sollten übrigens so aussehen (Da sieht man auch, dass die Außentastenblöcke immer rechteckige Formen ergeben - sind nicht so viele Tasten einer Farbe vorhanden, werden farbige Leerfelder eingesetzt, sodass farbige Blöcke immer sauber abgetrennt sind. Für mich gehören die Außentasten auch zum Stelltisch - es sollte eine Einstellung geben, dass sie auch mit im Tisch angezeigt werden, nicht nur in einem separaten Fenster. Alle anderen Außentasten sollten auch vorhanden sein; auch wenn z.B. Störungen in der Stromversorgung nicht simuliert werden, sollten die Felder der Vollständigkeit halber mit da sein.):
Bild

Außentasten in der Simulation:
Bild

So wäre es richtig:
Bild

Als ich die W4 einzeln hilfsaufgelöst habe (die Kreuzungsweichenwahl war auf a/b eingestellt) wurden beide Weichenteile aufgelöst, was aber nicht sein dürfte. Wenn die Kreuzungsweichenwahl auf a/b eingestellt ist und ich die FHT+WT bediene, darf auch nur der a/b-Teil auflösen. Davon abgesehen werden (doppelte und einfache) Kreuzungsweichen nur mit der Nummer benannt und nicht mit den beiden a/b- und c/d-Teilen, d.h. die W4 sollte auch nur einmal mit "4" beschriftet sein.


Die Erlaubnisfelder Richtung Rechtsheim und Unterberg sind verkehrt, sie müssten um 180° gedreht sein; der ASpM gehört zum Erlaubnisempfangsmelder, muss sich also an dem Pfeil in Richtung Nachbarbetriebsstelle befinden (oberer Teil im Bild zeigt, wie es momentan ist, unterer Teil im Bild zeigt, wie es sein sollte):
Bild


Das folgende Bild kam zustande, als ich eine eingestellte Fahrstraße zurückgenommen habe, bevor das Hauptsignal in Fahrtstellung kam. Ich habe die Fahrstraße mit Start+Ziel eingestellt und, bevor das Signal in Fahtrstellung kam, aber nachdem der FfM aufleuchtete, mit FRT zurückgenommen. Das darf nicht sein. Wenn der FfM einmal aufleuchtet, kann eine Zugstraße nur noch mit FHT hilfsaufgelöst werden (auch wenn der FfM wieder erloschen ist, weil das erste Fahrwegelement von der Zugfahrt aufgelöst wurde).
Bild


Ich weiß nicht, ob in Kleinstadt in der Simulation Oberleitung in den Gleisen 14 und 24 vorhanden ist. In Braunschweig gibt es Richtung Lünischteich auf jeden Fall keine. Das heißt, dass ich, wenn ich eine Zug- oder Rangierstraße in ein solches Gleis einstelle, vorher die FfrT bedienen muss. In der Simulation war das auch ohne FfrT möglich.


Die Bahnhofstaste sollte mit der Bezeichnung des Stellwerks oder mit "BfT" beschriftet sein. Bei größeren Stelltischen kann es mehrere Bahnhofstasten geben. Die anderen BfT haben dann kein Stellwerkssymbol.


Die Zugfunkvermittlung für Braunschweig (und auch für Kleinstadt, das zwar nicht existiert, aber wohl in Deutschland liegen soll) sitzt sicher nicht dort:
Bild
(Übrigens ist der offizielle Notruf in Deutschland nicht 911, sondern 112)


Die Rechtschreib-, bzw. Ausdrucksfehler lasse ich jetzt mal unerwähnt.
Ich weiß, ich bin ein Miesmacher, aber je näher eine Simulation ans Vorbild heran kommt, desto besser ist sie.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mir das Programm ansonsten gut gefällt - anders als gewisse andere Dr 60-Simulationen auf dem Markt.



Pascal E. hat geschrieben:
Daniel R. hat geschrieben:
... Beim Nummernstellpult muss diese Zweitastenbedienung ebenso mit ATK und ZT durchgeführt werden...

Daniel


Die 2 Anlagen die ich (von der Bedienung her) kenne (F-Höchst und Darmstadt Hbf) haben eine Art Schaltung drinne dass man die ATK drücken kann, und dann etwa 3-4 Sekunden Zeit hat die ZT hinterher zu drücken, oder man drückt gleichzeitig, funktioniert auch.
Dasselbe Spielchen wenn aus dem Speicher gefahren wird, hat man auch die besagte Zeit nach dem auswählen der gespeicherten Fahrstraße bis zum drücken der ZT.

Erstmal das und man könnte es bei Nummernstellpulten in der Simulation sicher auch so regeln, dass man nicht unbedingt die Tasten auf dem Tisch anklicken muss, sondern auch auf dem Ziffernblock der Tastatur eingeben könnte; dann macht man genau das Gleiche wie in der Realität - sechs Ziffern eingeben und zwei Tasten drücken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 09.10.2010 11:48:10 
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Seit dem letzten Update habe ich ein Problem: Der Fdl Ub nimmt keine Züge mehr an. Wenn zB ein Zug in Ks wendet und ich anrufe und anfrage ob der Zug X angenommen wird wenn Zug Y bei mir angekommen ist, dann ist der Fdl Ub verwirrt und kennt weder den einen noch den anderen Zug.

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 09.10.2010 13:08:27 
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Ronny hat geschrieben:
Die Zugfunkvermittlung für Braunschweig (und auch für Kleinstadt, das zwar nicht existiert, aber wohl in Deutschland liegen soll) sitzt sicher nicht dort:

Das war ja auch nicht die normale Zugfunkvermittlung (die sich aber auch etwas komisch mit "Radio Operator" meldet), sondern die Notfallnummer, aber stimmt, das ist noch von den holländischen Stellwerken dringeblieben (genau so wie ein paar von den Expertenoptionen).
Andreas Karg hat geschrieben:
Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass die Simulation tonnenweise Arbeitsspeicher braucht. Der Bedarf steigt pro Sekunde ungefähr um 1 MB, laut Task-Manager. Ab und zu fällt er wieder um 10 MB, aber bei weitem nicht so oft, dass es den Anstieg ausgleicht. Fast 800 MB Arbeitsspeicherbedarf für eine Stellwerkssimulation nach 20 Minuten Spielzeit ist ein bisschen viel, oder?

Beim Spielen hab ich nichts großartiges bemerkt, aber dafür im Hauptmenü, aber der Garbage Collector hat bei mir alles wieder weggeschaft. Sah aber trotzdem interessant aus:
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 09.10.2010 16:38:27 
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Ronny hat geschrieben:
Ich hab mir die Simulation mal genauer angesehen und, abgesehen von dem Beispiel mit dem Hp 1+Vr 1 (!) zeigendem Esig bei dunklem Asig, einige Sachen festgestellt, die nicht der Realität entsprechen:


Das war zurueckzufuehren auf einen unerlaubte Bedienungshandlung. Ist jedoch jetzt in dem Update abgefangen :-).
Wie ich schon mal sagte: es ist kein "Störungssimulator", sondern einen "Bedienungssimulator". Natuerlich möchte ich gerne alle moegliche Störungsfaelle einbauen. Aber da die Siemenstechnik sehr störanfällig ist (und vor allem keine Fehlbedienungshandlungen erlaubt!) braucht es noch was Zeit, das auszumerzen.

Ronny hat geschrieben:
Teilweise fehlender Flankenschutz - die Weiche 1 sollte in Rechtslage verschlossen sein:
Bild

Dies ist ein sogenannter "Eigenschutzweiche". Rein praktische gesehen, nutzt eine bestimmte Lage fuer den Flankenschutz dort eh nicht. Wenn was reinfaehrt, wuerde es eh knallen :). Also ist dort kein "fehlender Flankenschutz" Jedoch sieht die DB AG vor, dort eine Vorzugslage (geradeaus in diesem Fall) einzubauen. Diesen Vorzugslage habe ich noch nicht eingebaut. (Da die Schaltung etwas doppeldeutig auszulegen war und ich noch einen Antwort von einem Fachmann abwarte).

Ronny hat geschrieben:

Quadratischer Fahrstraßenfestlegemelder ist erloschen, obwohl er in diesem Fall beim Siemens-Stw noch leuchten sollte, weil die Fahrstraße nicht (hilfs-)aufgelöst wurde und auch keine Fahrt, die die Auflösung hätte anstoßen können, stattgefunden hat; beim Siemens-Stw wird der Festlegezustand der Fahrwegelemente nur im Moment vor der Fahrtstellung des Hauptsignals geprüft, weshalb der FfM beim Siemens auch in solch einer Situation nicht erlischt und darum auch nicht grundsätzlich eine "sichere Anzeige" nach 408.0232 2 ist. Das Lichtsperrsignal müsste Hp 0 zeigen, weil nicht alle Fahrwegelemente in der richtigen Stellung und verschlossen sind (ich habe die W6 mit FHT+WT einzeln hilfsaufgelöst und umgestellt):
Bild

Bei mir ist er "sicher". Das ist aber nur fuer die "Publikumsversion" (ja, es gibt noch eine Profiversion). Damit ein "otto-normal-verbraucher" sich in dem Falle auf dem FFM verlassen kann, wegen des Ersatzsignals.

Ronny hat geschrieben:
Zum Vergleich mal die Situation in SESAM:
Bild

Vertraut bitte nicht zuviel auf SESAM... da gibt's auch einige interessant Bugs drin :-). (Aber die hatte ich schon mal im Jahre 2001 dokumentiert.
Ronny hat geschrieben:
Esig A zeigt Fahrtstellung, trotz dass W4 in der falschen Stellung liegt und nicht verschlossen ist (W4 habe ich mit FHT hilfsaufgelöst):
Bild

Das ist ein klarer Bedienungsfehler. Bevor eine Fahrstrasse (oder ein Teil) hilfsaufgeloest werden darf, muss erst das Startsignal auf Halt gebracht werden. In der "Publikumsversion" kann dies vorkommen, weil es ein Paar Sachen geben muss in der Version um manche Bedienungsfehler abzufangen. (Hier ist der Zug in der Haltfallabschnitt und wird dort "auf Fahrt" gehalten bis der Zug den Haltfallabschnitte "ausgefahren" hat.

Ronny hat geschrieben:
Die Auffahrmeldung einer besetzten Weiche ist nicht korrekt dargestellt. Wird in den Isolierabschnitt einer Weiche eingefahren, wird diese erst einmal als besetzt und erst bei Erreichen und Bewegen der Weichenzungen als aufgefahren gemeldet. In der Simulation kommt die Auffahrmeldung sogar schon vor der Besetztmeldung (unzeitig). Die Auffahrmeldung müsste auch anders aussehen - der StÜM der ursprünglichen Weichenlage blinkt weiß/rot im Wechsel und der StÜM, der ursprünglich dunkel war, blinkt weiß. Außerdem kommt noch eine Weichenstörmeldung im blauen Block.
-Auffahr- und Weichenstörmeldungen blinken; ich habe die Bilder als APNGs und nicht als GIFs hochgeladen, dass kann bei Firefox-Versionen unter 3.0 und Opera unter 9.5, bzw. beim Internet Explorer dazu führen, dass das Blinken nicht angezeigt wird-
unzeitige Auffahrmeldung (die Darstellung im oberen Bild ist vorbildgetreu, wenn die Weiche nicht [=unzeitig] oder nicht mehr besetzt wäre):
Bild
falsch dargestellte Auffahrmeldung bei besetzter Weiche:
Bild

Ja, die Routine ist noch nicht fertig. (weil wir noch an den "Stoerungssimulator" arbeiten)
Das Sesam es richtig zeigt, liegt am Preis: Lizenz Sesam = etwa 250.000 Euro. Wenn du mir das zahlst, hast du sogar was besseres als Sesam :-)
Ronny hat geschrieben:
SESAM zeigts richtig:
Bild
Bild


Ziffern in der Zugnummernmeldeanzeige sollten übrigens so aussehen (Da sieht man auch, dass die Außentastenblöcke immer rechteckige Formen ergeben - sind nicht so viele Tasten einer Farbe vorhanden, werden farbige Leerfelder eingesetzt, sodass farbige Blöcke immer sauber abgetrennt sind. Für mich gehören die Außentasten auch zum Stelltisch - es sollte eine Einstellung geben, dass sie auch mit im Tisch angezeigt werden, nicht nur in einem separaten Fenster. Alle anderen Außentasten sollten auch vorhanden sein; auch wenn z.B. Störungen in der Stromversorgung nicht simuliert werden, sollten die Felder der Vollständigkeit halber mit da sein.):
Bild

Zugnummermeldeanzeige sind in "Altbauform", weil Stellwerk in etwa 1974 laeuft. Die neue Anzeige gibts in der naechsten Version :-)
Mit den Aussentasten: Wir haben hier zu tun mit einem Computerbildschirm. Bildschirminfrastruktur ist dort sehr karg.
Deswegen auf engstem Raum.
Gruppentasten IM Tischfeld: ja, haben wir auch versucht, aber voellig nutzlos, da du dann scrollen muesstest um ueberhaupt etwas bedienen zu koennen. Funktioniert bei Sesam, weil dort der Bf wahnsinnig klein ist und auf einen kleinen MOnitor passt.
Was wir ueberlegt hatten ist, um eine "Darstellung der Aussentasten" auf dem Stelltisch einzubauen, und beim Anklicken das Aussentastenfenster zu zeigen. Alle Tasten darin anzuzeigen: waere auch wieder zuviel.. und nutzlosen Tasten konfusieren die anfaenger auch nur.
Ronny hat geschrieben:
Außentasten in der Simulation:
Bild

So wäre es richtig:
Bild

Als ich die W4 einzeln hilfsaufgelöst habe (die Kreuzungsweichenwahl war auf a/b eingestellt) wurden beide Weichenteile aufgelöst, was aber nicht sein dürfte. Wenn die Kreuzungsweichenwahl auf a/b eingestellt ist und ich die FHT+WT bediene, darf auch nur der a/b-Teil auflösen. Davon abgesehen werden (doppelte und einfache) Kreuzungsweichen nur mit der Nummer benannt und nicht mit den beiden a/b- und c/d-Teilen, d.h. die W4 sollte auch nur einmal mit "4" beschriftet sein.

Das gibt's nicht fuer die "publikumsversion", sondern nur in die "profiversion". Einfachkeitshalber. (und noch einen anderen sehr speziellen Grund. Denke an den speziellen Datum in 2001....)

Ronny hat geschrieben:
Die Erlaubnisfelder Richtung Rechtsheim und Unterberg sind verkehrt, sie müssten um 180° gedreht sein; der ASpM gehört zum Erlaubnisempfangsmelder, muss sich also an dem Pfeil in Richtung Nachbarbetriebsstelle befinden (oberer Teil im Bild zeigt, wie es momentan ist, unterer Teil im Bild zeigt, wie es sein sollte):
Bild

oh... habe ich dort was verdreht? wird ich mal untersuchen. das ist ja nur Grafik :)

Ronny hat geschrieben:
Das folgende Bild kam zustande, als ich eine eingestellte Fahrstraße zurückgenommen habe, bevor das Hauptsignal in Fahrtstellung kam. Ich habe die Fahrstraße mit Start+Ziel eingestellt und, bevor das Signal in Fahtrstellung kam, aber nachdem der FfM aufleuchtete, mit FRT zurückgenommen. Das darf nicht sein. Wenn der FfM einmal aufleuchtet, kann eine Zugstraße nur noch mit FHT hilfsaufgelöst werden (auch wenn der FfM wieder erloschen ist, weil das erste Fahrwegelement von der Zugfahrt aufgelöst wurde).
Bild

Das ist ein reiner Bedienungsfehler! Und auch auf dem richtigen Stelltisch musst du damit hoellisch aufpassen! In einer laufenden Schaltvorgang einzugreifen ist FRAGEN um Schwierigkeiten. Da habe ich auch manche Ueberraschung gesehen in der Realitaet! (und wird auch ueberall in der Fachdokumentation vor gewarnt! Sowie auch in der Anleitung!)
Ronny hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob in Kleinstadt in der Simulation Oberleitung in den Gleisen 14 und 24 vorhanden ist. In Braunschweig gibt es Richtung Lünischteich auf jeden Fall keine. Das heißt, dass ich, wenn ich eine Zug- oder Rangierstraße in ein solches Gleis einstelle, vorher die FfrT bedienen muss. In der Simulation war das auch ohne FfrT möglich.


pssst: Braunschweig laeuft in 1974. Da gibt's ueberhaupt keine Fahrleitung! (keiner Sagen, dass ich dir das gesagt habe!) ;)

Ronny hat geschrieben:

Die Bahnhofstaste sollte mit der Bezeichnung des Stellwerks oder mit "BfT" beschriftet sein. Bei größeren Stelltischen kann es mehrere Bahnhofstasten geben. Die anderen BfT haben dann kein Stellwerkssymbol.


Die Zugfunkvermittlung für Braunschweig (und auch für Kleinstadt, das zwar nicht existiert, aber wohl in Deutschland liegen soll) sitzt sicher nicht dort:
Bild
(Übrigens ist der offizielle Notruf in Deutschland nicht 911, sondern 112)

oh, ups... da stammt noch ein Textchen aus Hengelo.. sorry.
Ronny hat geschrieben:
Die Rechtschreib-, bzw. Ausdrucksfehler lasse ich jetzt mal unerwähnt.

Freiwilliger der Zeit hat fuer Rechtschreibung? ;-)
Ronny hat geschrieben:
Ich weiß, ich bin ein Miesmacher, aber je näher eine Simulation ans Vorbild heran kommt, desto besser ist sie.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mir das Programm ansonsten gut gefällt - anders als gewisse andere Dr 60-Simulationen auf dem Markt.

Nein, kein Miesmacher. Ist schon gut. Jedoch ein Ding nicht vergessen: 100% Simulation geht: kostet ein Vermoegen.
Auch SESAM ist nicht 100%. Dort habe ich uebrigens noch kein Telefonat fuehren koennen... Auch SESAM hat seinen Fehler.
ich meine ich bin jetzt an 95% dran... die letzen 4.9999% kosten Zeit (also Geld... weil es sind hier 3 Mann in Vollzeit dran), Testen, Geduld und Spass.
Ronny hat geschrieben:

Pascal E. hat geschrieben:
Daniel R. hat geschrieben:
... Beim Nummernstellpult muss diese Zweitastenbedienung ebenso mit ATK und ZT durchgeführt werden...

Daniel


Die 2 Anlagen die ich (von der Bedienung her) kenne (F-Höchst und Darmstadt Hbf) haben eine Art Schaltung drinne dass man die ATK drücken kann, und dann etwa 3-4 Sekunden Zeit hat die ZT hinterher zu drücken, oder man drückt gleichzeitig, funktioniert auch.

kommt in der naechsten Version so drin.
Ronny hat geschrieben:
Dasselbe Spielchen wenn aus dem Speicher gefahren wird, hat man auch die besagte Zeit nach dem auswählen der gespeicherten Fahrstraße bis zum drücken der ZT.

Erstmal das und man könnte es bei Nummernstellpulten in der Simulation sicher auch so regeln, dass man nicht unbedingt die Tasten auf dem Tisch anklicken muss, sondern auch auf dem Ziffernblock der Tastatur eingeben könnte; dann macht man genau das Gleiche wie in der Realität - sechs Ziffern eingeben und zwei Tasten drücken.

[/quote]
es wird beides moeglich sein. Bin gerade an den Nummernstellpult dran. ;)

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grüsse,

Richard Plokhaar


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BeitragVerfasst: 09.10.2010 19:07:53 
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Jan hat geschrieben:
Das war ja auch nicht die normale Zugfunkvermittlung...

Aha, ich dachte, das wäre so gemeint, weil dort "Vermittlung" stand.



Richtig, in Braunschweig gab es erst ab 1976 Fahrleitung. Das war vor meiner Zeit.

Ich weiß, dass SESAM seine Fehler hat, dennoch zeigt es in diesen Fällen richtig an, sonst hätte ich die Bilder nicht reingestellt. Es geht ja nicht darum, ob SESAM perfekt ist oder nicht oder was ich damit noch simulieren kann (mir gehts ja nur um die Stellwerkstechnik, nicht um das Drumherum), sondern darum, wie es in der Realität ist. Von den genannten Fällen habe ich keine Fotos, deswegen hab ich es in SESAM nachgestellt.

Dass SESAM teuer ist, ist mir klar, allerdings sollte eine Simulation die wichtigen Funktionen können, und das ist eben nicht nur Start+Ziel - Zug fahren - Fahrstraße auflösen, sondern einiges mehr. Es geht mir auch nicht darum, Störungen zu simulieren. Du schreibst ja selbst, dass es ein Bedienungssimulator sein soll und zur Bedienung gehören zwangsläufig Bedienungsfehler. Dafür gibt es die Stellwerkstechnik, um dann Gefährdungen oder gar Unfälle weitgehendst zu verhindern. Bedienungsfehler sind auch nicht außergewöhnlich, es gibt keinen Stellwerksbediener, der sich nicht zumindest mal bei einer Fahrstraßeneinstellung vergriffen hat.
Ich habe diese Bedienungsfehler mit Absicht gemacht, um zu sehen, was die Simulation kann. Tatsache ist, das die Siemenstechnik nicht störungsanfälliger ist als jede andere Stellwerkstechnik, die in Deutschland verwendet wird. Wenn solche Bedienungsfehler, wie meine absichtlichen, gemacht werden, verweigert die Stellwerkstechnik ganz einfach die Ausführung - und das ist bei jeder Technik, ob Siemens, Lorenz oder WSSB, das Gleiche. Das ist schaltungstechnisch ganz einfach ausgeschlossen, deshalb ist die Darstellung in der Simulation schlichtweg falsch. Das gilt auch für den FfM, der mag von dir als "sicher" programmiert sein. Ich meinte aber den Bezug auf die Fahrwegsicherung, und da ist er eben nicht grundsätzlich sicher und in der Simulation falsch dargestellet.
Tatsache ist, dass bei keiner Gleisbildtechnik ein Signal in Fahrtstellung bleibt, wenn ich dahinter ein Element seiner Fahrstraße hilfsauflöse. Das ist auch dann so, wenn ich das Signal vorher nicht auf Halt stelle; ich weiß, dass das Signal vorher auf Halt zu stellen ist, wie gesagt, ich wollte sehen, was die Simulation kann.

Mit "Eigenschutz" meinst du sicher Eigenzwieschutz. Dazu steht in der 819.0505 7 (4) aber eindeutig drin, dass die W1 in dem Fall in Rechtslage sein muss, weil sie dadurch eine näherliegende Stelle in der Fahrstraße schützt. Das können die entscheidenden 50 Meter sein, damit es nicht "knallt". Somit wäre das Esig A dann Fernschutz für die W4, also alles ganz konkret geregelt.

Bei der Zugnummernanzeige meinte ich, dass die Ziffern als Digitalziffern abgebildet sein sollten.

Zum Thema Außentasten: Die restlichen Tasten müssen ja nicht funktionieren, es sieht nur schöner aus, wenn sie auch mit da sind. Für Anfänger kann man ja einen Modus einbauen, in dem die ausgeblendet werden.
Es gibt ja auch immer mehr Leute, die zwei oder mehrere Bildschirme haben, für die wären Außentasten im Tisch nicht schlecht. Auch wenn die sicher nicht in der Überzahl sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das großer Programmieraufwand ist, diese Tasten auch zusätzlich in den Tisch einzubinden. Bei großen Tischen gibt es auch diese Tasten mehrfach, wodurch sich das Scrollen in Grenzen halten würde. Und bei der Breite des Braunschweiger Tisches muss sowieso ständig gescrollt werden, das ist deas Gleiche.

Bei der Rechtschreibung kann ich dir gerne behilflich sein.


Zuletzt geändert von Ronny am 09.10.2010 19:33:11, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 09.10.2010 20:58:38 
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Ronny hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:
Das war ja auch nicht die normale Zugfunkvermittlung...

Aha, ich dachte, das wäre so gemeint, weil dort "Vermittlung" stand.



Richtig, in Braunschweig gab es erst ab 1976 Fahrleitung. Das war vor meiner Zeit.

Ich weiß, dass SESAM seine Fehler hat, dennoch zeigt es in diesen Fällen richtig an, sonst hätte ich die Bilder nicht reingestellt. Es geht ja nicht darum, ob SESAM perfekt ist oder nicht oder was ich damit noch simulieren kann (mir gehts ja nur um die Stellwerkstechnik, nicht um das Drumherum), sondern darum, wie es in der Realität ist. Von den genannten Fällen habe ich keine Fotos, deswegen hab ich es in SESAM nachgestellt.

Es geht aber auch viele Leuten um das "drumherum". Fuer die "nur Stellwerkstechnikinteressierte" gibt es demnaechst andere Stellwerke zum bearbeiten. Da wird's zwar auch dar Drumherum geben muessen. (Kommunikation ist auch sehr wichtig)

Ronny hat geschrieben:
Dass SESAM teuer ist, ist mir klar, allerdings sollte eine Simulation die wichtigen Funktionen können, und das ist eben nicht nur Start+Ziel - Zug fahren - Fahrstraße auflösen, sondern einiges mehr. Es geht mir auch nicht darum, Störungen zu simulieren.

"einiges Mehr" ist noch nicht in Braunschweig enthalten. Wuerde den Rahmen der Zeit/Produkt/Anleitung auch sprengen. Weil gerade dass die Stoerungen sind. Das "einiges mehr" wird ueber Zeit sicher eingebaut worden.
Ronny hat geschrieben:

Du schreibst ja selbst, dass es ein Bedienungssimulator sein soll und zur Bedienung gehören zwangsläufig Bedienungsfehler. Dafür gibt es die Stellwerkstechnik, um dann Gefährdungen oder gar Unfälle weitgehendst zu verhindern. Bedienungsfehler sind auch nicht außergewöhnlich, es gibt keinen Stellwerksbediener, der sich nicht zumindest mal bei einer Fahrstraßeneinstellung vergriffen hat.

Das stimmt leider nicht. Fehlleitung ist was anderes als ein Bedienungsfehler. Und WEIL die Deutsche Stellwerkstechnik so ueberkompliziert ist, MUSS ein Bediener sich an den Regeln halten. Weicht er davon ab, kann es zu Stoerungen in der Anlage leiten. Leider auch in Stoerungen die gefaehrlich sich auswirken. Auch ich habe es bei einem Sp Dr S 60 geschafft mit einem Techniker im Testverfahren ein Signal in Fahrtstellung zu kriegen was nicht sein sollte. Bei ESTW war's sogar noch einfacher im Testverfahren. (war interessant). Aber dies waren "idiotischen Bedienungen" gegen allen Vorschriften.
Wenn du willst, das es schief geht, geht's auch schief.

Interessanterweise ist dies bei den Niederlandischen (und Amerikanische Bauart) GRS nicht moeglich. Die sind "fail-safe". Die Deutsche Technik ist sehr sicher aber nicht immer fail-safe. So sicher dass so oft ein Signal in Haltstellung bleibt und mit Zs 1 gefahren werden muss. (wodurch die Sicherheit wieder gefaehrdet wird)

Ronny hat geschrieben:
Ich habe diese Bedienungsfehler mit Absicht gemacht, um zu sehen, was die Simulation kann. Tatsache ist, das die Siemenstechnik nicht störungsanfälliger ist als jede andere Stellwerkstechnik, die in Deutschland verwendet wird. Wenn solche Bedienungsfehler, wie meine absichtlichen, gemacht werden, verweigert die Stellwerkstechnik ganz einfach die Ausführung - und das ist bei jeder Technik, ob Siemens, Lorenz oder WSSB, das Gleiche. Das ist schaltungstechnisch ganz einfach ausgeschlossen, deshalb ist die Darstellung in der Simulation schlichtweg falsch. Das gilt auch für den FfM, der mag von dir als "sicher" programmiert sein. Ich meinte aber den Bezug auf die Fahrwegsicherung, und da ist er eben nicht grundsätzlich sicher und in der Simulation falsch dargestellet.
Tatsache ist, dass bei keiner Gleisbildtechnik ein Signal in Fahrtstellung bleibt, wenn ich dahinter ein Element seiner Fahrstraße hilfsauflöse. Das ist auch dann so, wenn ich das Signal vorher nicht auf Halt stelle; ich weiß, dass das Signal vorher auf Halt zu stellen ist, wie gesagt, ich wollte sehen, was die Simulation kann.

"wer sucht, findet". Wie bereits gesagt: 100% simulation ist entweder unmoeglich oder sehr teuer. Auch ich kann ein Deutsches Stellwerk so kaputt machen, das kein Vorschrift mit stimmt:-). Idiotensicher ist nichts.
Ronny hat geschrieben:
Mit "Eigenschutz" meinst du sicher Eigenzwieschutz. Dazu steht in der 819.0505 7 (4) aber eindeutig drin, dass die W1 in dem Fall in Rechtslage sein muss, weil sie dadurch eine näherliegende Stelle in der Fahrstraße schützt. Das können die entscheidenden 50 Meter sein, damit es nicht "knallt". Somit wäre das Esig A dann Fernschutz für die W4, also alles ganz konkret geregelt.

das ist der Text im Vorschrift... Die kenne ich auch... aber die Schaltungszeichnung war nicht schluessig ueber den evt. Flankenschutzanforderung und Schutzverzicht in dem Falle... deswegen das warten auf ein Antwort von einem Fachtechniker. Und meine Grundlage war die technische Schaltung.. nicht der Vorschrift ;-)
Hier und da kennen die Stellwerke noch einen Haufen Einzelverdrahtung...

Ronny hat geschrieben:
Bei der Zugnummernanzeige meinte ich, dass die Ziffern als Digitalziffern abgebildet sein sollten.

Weil es halt in den 70-Jahren sich abspielt, halt nicht! da waren noch die alte "Lampenanzeiger" dort. Die Digitalziffern (doppelfeld) wird es in der naechsten Version geben von einer Stellwerkssimulator.
Ronny hat geschrieben:
Zum Thema Außentasten: Die restlichen Tasten müssen ja nicht funktionieren, es sieht nur schöner aus, wenn sie auch mit da sind. Für Anfänger kann man ja einen Modus einbauen, in dem die ausgeblendet werden.
Es gibt ja auch immer mehr Leute, die zwei oder mehrere Bildschirme haben, für die wären Außentasten im Tisch nicht schlecht. Auch wenn die sicher nicht in der Überzahl sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das großer Programmieraufwand ist, diese Tasten auch zusätzlich in den Tisch einzubinden. Bei großen Tischen gibt es auch diese Tasten mehrfach, wodurch sich das Scrollen in Grenzen halten würde. Und bei der Breite des Braunschweiger Tisches muss sowieso ständig gescrollt werden, das ist deas Gleiche.

Es geht nicht um Aufwand direkt. Geht mehr um "Benutzerfreundlichkeit" der Anwendung. Es MUSS laufen koennen auf einem Bildschirm. Die Profiversion kann viel mehr. Aber eine "Publikums-Version" MUSS normal bedient werden koennen.
Ronny hat geschrieben:

Bei der Rechtschreibung kann ich dir gerne behilflich sein.

_________________
grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 09.10.2010 23:07:51 
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Ein Vergreifen beim Einstellen einer Fahrstraße muss nicht zu einer Fehlleitung führen: Wenn man bei verschiedenen Zieltasten ein und desselben Zielsignals die falsche bedient, z.B. wenn in einem Fall eine Einfahrt nur ohne Durchrutschweg möglich wäre, weil dieser besetzt ist, und man die falsche Zieltaste bedient, muss das Stellwerk die Ausführung verweigern. Das tut es und verhindert somit eine Betriebsgefahr.

Dass sich der Stellwerksbediener an die Regeln halten muss hat ja mehr betrieblichen Hintergrund und nicht technischen. Die Technik ist ja so konzipiert, dass technische Bedienungsfehler vom Stellwerk nicht ausgeführt werden oder zum Haltfall des Signals führen.

Plokky hat geschrieben:
Auch ich habe es bei einem Sp Dr S 60 geschafft mit einem Techniker im Testverfahren ein Signal in Fahrtstellung zu kriegen was nicht sein sollte.

Du willst mir also sagen, dass du ein Hauptsignal in Fahrtstellung gebracht hast, ohne dass alle Bedingungen dafür erfüllt wurden - bei einem Stellwerk, das abgenommen wurde und für den Betrieb zugelassen ist und an der Relaisanlage nicht manipuliert wurde?
Dafür hätte ich gerne einen Bildbeweis.
Denn genau um solche Fälle zu verhindern existieren Stellwerke. Die Bahn beschafft ja keine Stellwerke, die nicht sicher sind. Jede Stellwerksbauform hat eine Entwicklungsphase, in der auf solche Dinge geprüft wird. Und ein Stellwerk wird nach dem Bau auch nicht einfach ohne Kontrolle dem Betrieb übergeben.

Plokky hat geschrieben:
Interessanterweise ist dies bei den Niederlandischen (und Amerikanische Bauart) GRS nicht moeglich. Die sind "fail-safe". Die Deutsche Technik ist sehr sicher aber nicht immer fail-safe. So sicher dass so oft ein Signal in Haltstellung bleibt und mit Zs 1 gefahren werden muss. (wodurch die Sicherheit wieder gefaehrdet wird)

Soll das heißen, dass die Stellwerkstechnik in den Niederlanden absolut störungsfrei arbeitet? Wenn das so wäre, wäre das die ultimative Stellwerkstechnik und es würde sie überall auf der Welt geben. Da das nicht der Fall ist, wird die niederländische Technik auch nicht besser sein.
Wenn es in den Niederlanden kein Ersatzsignal gibt, wird es ja sicher schriftliche Befehle geben oder wird dort nicht gefahren wenn ein Signal nicht in Fahrtstellung kommt? Dann ist das das gleiche Sicherheitsrisiko wie in Deutschland - die Zugfahrt fährt ohne Fahrstraßenfestlegung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 10.10.2010 00:23:20 
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Ronny hat geschrieben:
Ein Vergreifen beim Einstellen einer Fahrstraße muss nicht zu einer Fehlleitung führen: Wenn man bei verschiedenen Zieltasten ein und desselben Zielsignals die falsche bedient, z.B. wenn in einem Fall eine Einfahrt nur ohne Durchrutschweg möglich wäre, weil dieser besetzt ist, und man die falsche Zieltaste bedient, muss das Stellwerk die Ausführung verweigern. Das tut es und verhindert somit eine Betriebsgefahr.

Das ist auch nicht gemeint als "Fehlbedienung". Etwas falsch bedienen ist was anderes als "sich vergreifen". Dafuer ist die Stellwerkstechnik gesichert. Die Deutsche Stellwerkstechnik ist NICHT "Idiotensicher" konzipiert und wird auch nicht auf getestet.

Ronny hat geschrieben:
Dass sich der Stellwerksbediener an die Regeln halten muss hat ja mehr betrieblichen Hintergrund und nicht technischen. Die Technik ist ja so konzipiert, dass technische Bedienungsfehler vom Stellwerk nicht ausgeführt werden oder zum Haltfall des Signals führen.

Die Technik wird darauf entworfen. Sowie auch die betrieblichen Regeln. Nicht ALLE Bedienungsfehler und vor allem "Falschbedienung" wird abgefangen!
Ronny hat geschrieben:

Plokky hat geschrieben:
Auch ich habe es bei einem Sp Dr S 60 geschafft mit einem Techniker im Testverfahren ein Signal in Fahrtstellung zu kriegen was nicht sein sollte.

Du willst mir also sagen, dass du ein Hauptsignal in Fahrtstellung gebracht hast, ohne dass alle Bedingungen dafür erfüllt wurden - bei einem Stellwerk, das abgenommen wurde und für den Betrieb zugelassen ist und an der Relaisanlage nicht manipuliert wurde?
Dafür hätte ich gerne einen Bildbeweis.
Denn genau um solche Fälle zu verhindern existieren Stellwerke. Die Bahn beschafft ja keine Stellwerke, die nicht sicher sind. Jede Stellwerksbauform hat eine Entwicklungsphase, in der auf solche Dinge geprüft wird. Und ein Stellwerk wird nach dem Bau auch nicht einfach ohne Kontrolle dem Betrieb übergeben.

Du vergisst hier den Faktor "Risiko". Sicherheit ist nie 100% garantiert. Auch nicht bei Stellwerke, Flugzeuge, dein Auto und Krankenhaeuser. Das Risiko dass ETWAS passiert bei falschem Bedienen eines Stellwerkes ist sehr klein, aber vorhanden. Und in "mein" Test war es idiotische Bedienung die zu den "wrong side" failure leitete. Mit techniker und EBA dabei. Entscheidung: die CHANCE dass es vorkommt ist so wahnsinnig klein.... wird also nicht geloest. (dafuer alle stellwerk umbauen fuer das Restrisiko ist es Risiko nicht wert)
Ronny hat geschrieben:
Plokky hat geschrieben:
Interessanterweise ist dies bei den Niederlandischen (und Amerikanische Bauart) GRS nicht moeglich. Die sind "fail-safe". Die Deutsche Technik ist sehr sicher aber nicht immer fail-safe. So sicher dass so oft ein Signal in Haltstellung bleibt und mit Zs 1 gefahren werden muss. (wodurch die Sicherheit wieder gefaehrdet wird)

Soll das heißen, dass die Stellwerkstechnik in den Niederlanden absolut störungsfrei arbeitet? Wenn das so wäre, wäre das die ultimative Stellwerkstechnik und es würde sie überall auf der Welt geben. Da das nicht der Fall ist, wird die niederländische Technik auch nicht besser sein.
Wenn es in den Niederlanden kein Ersatzsignal gibt, wird es ja sicher schriftliche Befehle geben oder wird dort nicht gefahren wenn ein Signal nicht in Fahrtstellung kommt? Dann ist das das gleiche Sicherheitsrisiko wie in Deutschland - die Zugfahrt fährt ohne Fahrstraßenfestlegung.

Auch hier... Störungsfrei ist nie etwas. Solange Menschen dran herumfummeln sicher nicht. Ja die GRS Technik IST dem Sp Dr S 60 ueberheblich in Sache ZUVERLAESSIGKEIT und dadurch in Sicherheit!. Die Chance auf einer Signalstoerung (auf halt bleiben/fallen eines Signals) ist sehr sehr klein. Schriftlicher Befehl zur Vorbeifahrt am Haltzeigenden Signal wegen Signalstoerung in den Niederlanden ist aeusserst selten. (Arbeitszuege ist andere Geschichte natuerlich)
Der Grund weil in Holland fuer GRS-NX gewaehlt wurde ist die Zuverlaessigkeit und Sicherheit der Signalanlagen wegen der sehr dichte Zugfolge und Menge des Verkehrs. Und die Technik der Anlagen ist immer noch in Gebrauch. (Die Bedienebene ist umgebaut nach Computeranlagen.... wo die Stoerungen anfallen...)
"Bruehl" ist unmoeglich in Holland.
Auch sowas wie Sbk Ueberwachungen, oder Fadenkontrolle/Lampenheizung, Durchrutschweg: alles nicht noetig! Flankenschutz ist auf das "meist risikovolle" abgegrenzt.
Und dabei gibt es viel mehr Zugverkehr als auf deutsche Strecken bei weniger Gleise...
Grundaussage: in Holland fahrt fast nie einen Zug ohne Fahrstrassenfestlegung. Das kann immer geloest werden. Falsch bedienen (idiotisch bedienen) koennte nur zur Fehlleitung leiten... nie zu Stoerungen an der Anlage. Kannst in Holland wie ein kleines Kind auf die Tasten rammen/ziehen... Passiert nichts...
In Deutschland: Stoerung garantiert!

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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 10.10.2010 01:24:02 
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Zitat:
Auch sowas wie Sbk Ueberwachungen, oder Fadenkontrolle/Lampenheizung, Durchrutschweg: alles nicht noetig!
Glaub mir: für jede sicherungstechnische Massnahme gab und gibt es einen Grund, und zwar entsprang der oft einem praktischen Anlass (sprich: Unfall) und nicht etwa Paranoia. Es gibt bei uns den Spruch "Viele Regeln der Eisenbahn wurden mit Blut geschrieben und das Papier, auf dem sie stehen, mit Menschenleben bezahlt."

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"So einfach ist die V60!"
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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 10.10.2010 03:46:03 
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Das glaube ich dir durchaus. Und genau DAS ist das Problem in Deutschland. :-)
Das Regelwerk ist nicht "risikobasiert" und zur Ausführung gedacht. Was jetzt KoRil 408 heisst, ist ein unleserliches Gewülst an Papier. So auch die Sicherungstechnik. Ohne Rücksicht auf das Risiko wird mal wieder ein Regelchen dazugeklebt... Und demnach wimmelt es von Fehler im Betriebsdienst...
(Schoenste Vorbild ist immer die Bremsberechnung des Zuges... Wieviel Bremszettel da falsch sind...)

Mal richtig mit den Besen dadurch und nachzudenken wo die Risiken liegen beim Betrieb.... und dementsprechend die Notwendige Technik zu bestellen...

Das hätte "Brühl" und vieles anderes Unheil sogar vorbeugt.

Bahn deshalb ein Risiko? nee... um Gottes Willen. Autofahren, oder einfach die Strasse überqueren ist immer noch unsicherer. Vor allem Zuhause bleiben ist gefährlich. (Wieviel Heimbastler sich den Genick brechen :-))

Zurueck zur Stellwerkstechnik: Deutsche Signaltechnik is gut, jedoch sehr sehr aufwändig in der Entwurf, Erstellung, Zulassung und im Betrieb... deshalb sehr teuer und demnach durchaus kompliziert nachzubilden.
Jedoch macht es spass den tiefsten Ecken zu sehen von der Signaltechnik und dass dort auch gerne ein bissle herumgemogelt wird um es am Laufen zubekommen. :-)

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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 10.10.2010 23:38:31 
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Plokky hat geschrieben:
Das Sesam es richtig zeigt, liegt am Preis: Lizenz Sesam = etwa 250.000 Euro. Wenn du mir das zahlst, hast du sogar was besseres als Sesam :-)


Ist SESAM wirklich so teuer? Etwa die 3.0 Version, 16-bit entwickelt für Windows for Workgroups 3.1?

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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 04:47:49 
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Christian Wietzoreck hat geschrieben:
Plokky hat geschrieben:
Das Sesam es richtig zeigt, liegt am Preis: Lizenz Sesam = etwa 250.000 Euro. Wenn du mir das zahlst, hast du sogar was besseres als Sesam :-)


Ist SESAM wirklich so teuer? Etwa die 3.0 Version, 16-bit entwickelt für Windows for Workgroups 3.1?



yeps... Ich habe mal in 1993 den Entwickler davon getroffen in Ungarn. War ein hochinteressantes Gespraech kann ich dir sagen :-)

Nun gibt es natuerlich ganz wenige Lizenzen die vergeben sind... und irgendwie muss auch eine Investition wieder zurueckgeholt werden. Dann kommt so ein Preis schnell zusammen.

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grüsse,

Richard Plokhaar


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 Betreff des Beitrags: Re: Signalsoft: Übungs- und Demo-Stellwerke
BeitragVerfasst: 11.10.2010 14:51:38 
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Ich habe bei der aktuellen Version des Stellwerks Kleinstadt mehrere Probleme:

1.) Wenn ich einen Zug von Unterberg nicht annehme, kann ich beim Anrufen des FDL Unterberg den Zug nicht herbeirufen (Button fehlt)
2.) Ich kann keinen Zug nach Unterberg schicken, da die entsprechende Auswahl beim Anruf des FDL Unterberg nicht vorhanden ist
3.) Wenn von einem Zug aus Unterberg kommend (der in Kleinstadt wendet und wieder zurückfährt) die Lok abgekuppelt ist, versucht mich der Lokführer anzurufen, ich kann den Anruf aber nicht entgegennehmen, da der ZBF-Knopf nicht blinkt. Demzufolge (meine Vermutung) funktioniert auch der Zugnummernwechsel auf der Ostseite nicht, da der Status der Lok im Stillstand immer auf "Telefon" steht.

Die ersten beiden Fehler sind bei mir erst in der neusten Version vorhanden, die sich am Wochenende via Update installiert hat. Der 3. Fehler war bereits in der vorherigen Version vorhanden.

Außerdem hätte ich da noch eine Frage:
Ich hatte eine Erdung des Fahrtdrahts von Rechtsheim bis Kleinstadt angekündigt bekommen. Sind dann beide Gleise nach Rechtssheim betroffen? Und wo ist die Trennstelle in Kleinstadt? (Ein Zug auf Gleis 1 hat nämlich gemeckert und ein Zug welcher gerade Richtung Rechtsheim unterwegs war).


Zuletzt geändert von Jens Hartung am 11.10.2010 14:58:53, insgesamt 1-mal geändert.

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