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 Betreff des Beitrags: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 21.05.2011 22:15:03 
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Hallo,

ich habe ein Problem mit der PZB 90. Und zwar der gleiche Fehler auf mehreren Computern mit unabhängig voneinander installierten und upgedateten Zusi (Version 2.4.7.3). Die einzige Änderung, die ich vorgenommen habe ist: Alle Loks BR185 auf PZB 90.6 umzustellen.

Zwangsbremsungen bei 45 km/h obwohl nur der 85er blinkt. Bei Wechselblinken, Zwangsbremsung bei 25 km/h anstatt bei 45 Km/h. Alles fein dokumentiert in der Auswertung.

Bild

Kann man gut ausprobieren, Linke Rheinstrecke: DGS83015, Abfahrt Köln-Ehrenfeld, Wechselblinken, Zwangsbremsung bei 25 km/h?

Vorher die Lok auf PZB90.6 unstellen.

Ist das nur bei mir so?

Gruß Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 21.05.2011 22:32:53 
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Ich sehe da "Schleudern" in grün unterlegt, d.h. die am Rad gemessene Geschwindigkeit ist kurzzeitig deutlich höher, was man an der Kurve nicht erkennen kann. Die Zusi-PZB reagiert aber sehr wohl darauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 21.05.2011 23:08:05 
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! Stimmt !

Bei allen 3 Screenshots, die ich gemacht habe ist "schleudern" angezeigt.

Hab es eben nochmal ausprobiert. Ohne Zwangsbremsung!
War wohl ein dummer Zufall, dass es ausgerechnet immer bei Geschwindigkeiten wie 25/45 usw ausgelöst hat.

Trotzdem, etwas unrealistisch! Die Loks haben nämlich in der Realität einen Schleuderschutz. Die schleudern zwar etwas, aber nicht um diesen Betrag.

Danke!

Gruß Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 22.05.2011 23:01:57 
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blackman hat geschrieben:
Die Loks haben nämlich in der Realität einen Schleuderschutz. Die schleudern zwar etwas, aber nicht um diesen Betrag.

In Zusi ist für die BR185 unter 'Bauart Schleuderschutz' eingetragen 'elektronisch'. Stimmt evtl. die Übersetzung [rad/m] mit 280,0000 nicht? BR189 hat 440,0000 eingetragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 22.05.2011 23:07:11 
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Der elektronische Schleuderschutz reagiert im Zusi immer mit einer geringen Verzögerung. Wenn er mal arbeitet, funktioniert er ganz gut. Aber bis dahin (1 Frame lang?) kann die Raddrehzahl auf ganz abartige Werte hochschnalzen.

Lösung:
a) Mehr Sand!
b) Vorsichtiger fahren. :-P
c) Sich ein bisschen ärgern und hinterher aus der Bewertung die schwachsinnige Zwangsbremsung rausrechnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 22.05.2011 23:12:08 
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Andreas Karg hat geschrieben:
Lösung:
a) Mehr Sand!

Sand beim Anfahren sollte vermieden werden, da er sonst (ggf.) beim Bremsen fehlt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 23.05.2011 04:39:03 
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Oder mit leichter Zusatzbremse anfahren.

JOS
Edit: Rechtschreibfehler


Zuletzt geändert von Jan-Ole am 23.05.2011 04:39:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 23.05.2011 10:25:39 
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Zitat:
Oder mit leichter Zusatzbremse anfahren.

Das geht aber nur bei Drehstrommaschinen.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 23.05.2011 18:42:37 
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Peter Zimmermann hat geschrieben:
Andreas Karg hat geschrieben:
Lösung:
a) Mehr Sand!

Sand beim Anfahren sollte vermieden werden, da er sonst (ggf.) beim Bremsen fehlt.


Dazu ein knapper Kommentar eines Düsseldorfer Lehrlokführers: "Wenn der Sand zum Beschleunigen gedacht wäre, hieße er nicht Bremssand!" Er bildete allerdings im Reisezugdienst, nicht im Güterverkehr aus. Dort kann man sich eine solch feinsinnige Unterscheidung nicht immer erlauben, wenn man auf eine Hilfslok verzichten will.

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 23.05.2011 20:28:42 
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Beni hat geschrieben:
Zitat:
Oder mit leichter Zusatzbremse anfahren.

Das geht aber nur bei Drehstrommaschinen.
Wieso das?
Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 23.05.2011 22:31:31 
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Peter Zimmermann hat geschrieben:
Sand beim Anfahren sollte vermieden werden, da er sonst (ggf.) beim Bremsen fehlt.


Wenn ich gar nicht mehr weg komme brauche ich auch keinen Bremssand mehr ;)

Frank Strumberg hat geschrieben:
Dazu ein knapper Kommentar eines Düsseldorfer Lehrlokführers: "Wenn der Sand zum Beschleunigen gedacht wäre, hieße er nicht Bremssand!" Er bildete allerdings im Reisezugdienst, nicht im Güterverkehr aus. Dort kann man sich eine solch feinsinnige Unterscheidung nicht immer erlauben, wenn man auf eine Hilfslok verzichten will.


Paradoxerweise wirst du aber (heutzutage) hauptsächlich im Reisezugverkehr beim beschleunigen sandende Züge erleben während man es im Güterverkehr (außer bei wirklich harten Anfahrten oder Steigungsstrecken) dann im Zweifel (mangels Sinn) eher "gemütlich" angehen lässt was das Sand rausblasen angeht.

Auf vielen Strecken kann man auf dem Regelgleis einer "Bahnhofsausfahrt" wo Personenzüge planmäßig halten einen deutlichen Unterschied im Gleis (Schotterfarbe ist grauer) sehen weil dort oft mit Sand beschleunigt wird.

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mfg Kilian :confused:


Zuletzt geändert von Kilian am 23.05.2011 22:35:49, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 24.05.2011 15:40:43 
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Kilian hat geschrieben:

Paradoxerweise wirst du aber (heutzutage) hauptsächlich im Reisezugverkehr beim beschleunigen sandende Züge erleben während man es im Güterverkehr (außer bei wirklich harten Anfahrten oder Steigungsstrecken) dann im Zweifel (mangels Sinn) eher "gemütlich" angehen lässt was das Sand rausblasen angeht.

Auf vielen Strecken kann man auf dem Regelgleis einer "Bahnhofsausfahrt" wo Personenzüge planmäßig halten einen deutlichen Unterschied im Gleis (Schotterfarbe ist grauer) sehen weil dort oft mit Sand beschleunigt wird.


Stimmt, das ist seit Einsatz der Drehströmer besonders auffällig. Kann das sein, dass die als schiebende Lok auch schon mal "eigenmächtig" sanden, ohne dass der Tf Einfluss nehmen kann, außer vielleicht durch Rücknahme der Zugkraft? Wenn ja, hängt das dann mit der Auf-/Ab-Steuerung zusammen?

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 24.05.2011 16:24:55 
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das is kein Schleudern, sondern erhöhter Makroschlupf ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 25.05.2011 09:26:41 
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Frank Strumberg hat geschrieben:
Kann das sein, dass die als schiebende Lok auch schon mal "eigenmächtig" sanden, ohne dass der Tf Einfluss nehmen kann, außer vielleicht durch Rücknahme der Zugkraft? Wenn ja, hängt das dann mit der Auf-/Ab-Steuerung zusammen?


Eigenmächtig nicht, vermute aber dass die Tf vom Steuerwagen aus eher sanden - das widerum dürfte vor allem bei älteren Loks (110, 111 etc.) häufiger sein da man das Schleudern hier ggf. nicht so eindeutig mitbekommt. Hier kann ich aber mangels Erfahrung nicht wirklich mitreden.

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mfg Kilian :confused:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 25.05.2011 20:39:36 
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Hi,

@Pascal
ja bei den Siemens-Maschinen heißt es Macroschulpf. ich glaube die Bombardier-Maschinen haben den garnicht bin mir aber nicht so ganz sicher. Siemens hat den ja eingebaut, weil sie (indierekt) wollten das die Lok schleudert (wenn ich mich nicht irre) :), weil die Putsbremsen ja ausgebaut worden, die die Radfläche aufrauen sollten. Die BR 152 z.B. sucht sich ihren Macroschlupfpunkt selber wie alle Siemens-Maschinen, dafür braucht sie ungefähr 100 sek. damit sie sich wieder eingependelt hat. Bei der BR 182 geht es etwas schneller aber da weis ich den zeitwert nicht so genau.

Gruß Erik

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 25.05.2011 21:04:53 
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Erik Semt hat geschrieben:
Hi,
@Pascal
ja bei den Siemens-Maschinen heißt es Macroschulpf. ich glaube die Bombardier-Maschinen haben den garnicht bin mir aber nicht so ganz sicher. Siemens hat den ja eingebaut, weil sie (indierekt) wollten das die Lok schleudert (wenn ich mich nicht irre) :), weil die Putsbremsen ja ausgebaut worden, die die Radfläche aufrauen sollten. Die BR 152 z.B. sucht sich ihren Macroschlupfpunkt selber wie alle Siemens-Maschinen, dafür braucht sie ungefähr 100 sek. damit sie sich wieder eingependelt hat. Bei der BR 182 geht es etwas schneller aber da weis ich den zeitwert nicht so genau.


Du meinst den Putzschlupf. Den gibt es sowohl bei Siemens als auch bei Bombardier. Hier wird z.B. von Achse 1 die Schiene "geputzt" um den anderen Achsen mehr Traktion zu ermöglichen.

Ansonsten: Alle mir bekannten Drehstrommaschinen (und auch ältere Loks wie die 1044/1144 oder die Class 66) werden im Makroschlupfbereich gefahren. In der Regel wirst du aber nichts davon nichts merken. Bei einigen Baureihen kann man entsprechende Geräusche ("Kreischen" durch verursachte Schwingungen) hören, auf die Schnelle fallen mir da 101, E412, 1044/1144, Taurus 1+2 der ICE 1+2 und die Class 66 ein. Teilweise wird versucht das Geräusch durch Schallabsorber zu dämpfen. Bei Loks mit Radscheibenbremsen erübrigt sich die Dämpfung.

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mfg Kilian :confused:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 24.08.2011 13:32:50 
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Zum "Automatisch Sanden":
Die Class66 sandet automatisch, so wie ich das Verstanden habe, dort gibt es einen Kippschalter der 3 Stellungen hat:
Oben: Nicht Sanden
Mitte: Autom. Sanden
Unten: Sanden
aber da können sicher die Kollegen mit Baureihenausbildung mehr zu sagen ;)

Gruß
Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 24.08.2011 16:56:06 
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Cerrus hat geschrieben:
Zum "Automatisch Sanden":
Die Class66 sandet automatisch, so wie ich das Verstanden habe, dort gibt es einen Kippschalter der 3 Stellungen hat:
Oben: Nicht Sanden
Mitte: Autom. Sanden
Unten: Sanden
aber da können sicher die Kollegen mit Baureihenausbildung mehr zu sagen ;)


Ist so weit richtig so, laut Ausbildungsmappe kann man übrigens nur bis 14,5km/h sanden - ob das automatische Sanden auch nur bis zu der Geschwindigkeit möglich ist wird nicht explizit geschrieben. Die Schienenverhältnisse müssen aber erst erfunden werden bei denen eine Class 66 schleudern würde ;D

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90?
BeitragVerfasst: 29.08.2011 16:49:43 
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Kilian hat geschrieben:
Ist so weit richtig so, laut Ausbildungsmappe kann man übrigens nur bis 14,5km/h sanden - ob das automatische Sanden auch nur bis zu der Geschwindigkeit möglich ist wird nicht explizit geschrieben. Die Schienenverhältnisse müssen aber erst erfunden werden bei denen eine Class 66 schleudern würde ;D


Die HGK hat sie schon :P
Vom Bahnhof Frechen aus in Richtung Quarzwerke: Starke Steigung, ein BÜ darf nur mit 5 km/h befahren werden und das ganze im Herbst, wir haben mit ca. 1000t last ca. 10 Minuten die Straße dicht gemacht, bis die Class66 dann wieder "Fuß fassen" wollte.
bis 8 km/h hat es gut geklappt, danach wollte sie partout nicht mehr Sanden, warum auch immer...

Ich hab da mehr Vertrauen in das deutsche Fabrikat, welches auf den Namen DE1024 hört - hrhr :)

Gruß
Jan


Zuletzt geändert von Cerrus am 29.08.2011 16:51:34, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehler PZB 90 - LZB
BeitragVerfasst: 02.03.2013 10:34:30 
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Hallo,

Vielleicht schon 1000 mal irgendwo hier im Forum zu finden, aber ich schreib es lieber einmal zuviel als zu wenig.

Und zwar fällt mir seit längerer Zeit auf, dass die PZB bei Lokomotiven mit LZB nicht korrekt funktioniert.

Beispiel: Ich habe eine 1116 die mit PZB 90 und LZB ausgerüstet ist. Ich starte eine Zugfahrt im normalen PZB Betrieb. Normal sollte ich nun beim losfahren das Wechselblinken haben, woraus ich mich dann eben befreien kann. Das ist aber nicht der Fall, den der 85er Leuchtmelder leuchtet brav konstant.

Ich fahre weiter und bekomme irgendwo eine 1000 Hz Beeinflussung. Normal sollte jetzt der blaue 85er Leuchtmelder zu blinken beginnen und der gelbe 1000 Hz Leuchtmelder konstant leuchten. Bei Zusi schaut es aber anders aus - Nach einer 1000 Hz Beeinflussung leuchtet der 85er Leuchtmelder konstant weiter, gleich wie der 1000 Hz LM.
Ich bleibe nun innerhalb der aktiven 1000 Hz Beeinflussung stehen. Normal sollte jetzt wieder das Wechselblinken aktiv werden, aber bei Zusi bleibt der 85er LM weiter erleuchtet und Wechselblinken gibt es nicht.

Andere Situation - Nachdem wir einen 1000er passiert haben, folgt ein 500er und wir bleiben dann nach dem 500er am Bahnsteig stehen. Normal sollte nun die PZB in den restriktiven Modus wechseln und ich sollte wieder ein Wechselblinken haben wo der 500 Hz Leuchtmelder aktiv ist und meine Vmax auf 25 km/h begrenzt.
Bei Zusi warte ich vergeblich auf ein Wechselblinken wenn ich nach einem 500er angehalten habe. Will ich wieder losfahren, kann ich problemlos voll weg beschleunigen ohne dass mir der 500er irgendwas tut.

Im LZB Betrieb funktioniert alles wunderbar. Nur anscheinend gibt es hier bei der PZB Probleme wenn im Fahrzeug Editor "LZB80 / I80" eingetragen ist.

Was kann man hier machen dass sowohl die PZB als auch die LZB korrekt dargestellt werden?
Wir benutzen ZUSI 2 und Loksim 3D auf unserer FH zur Schulung und da ist es natürlich etwas blöd, wenn hier ZUSI nicht ganz dem Vorbild entspricht. ?(
Bei Loksim 3D funktioniert es hingegen wunderbar und vorbildgerecht.


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