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 Betreff des Beitrags: Etzwilen-Singen: eine schweizerisch-deutsche Nebenstrecke
BeitragVerfasst: 17.10.2004 20:07:27 
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Hallo,

schon vor einiger Zeit habe ich mit dem Bau dieser Strecke begonnen. Ich habe nicht sehr viel Zeit dafür, so dass es nur langsam voran geht. Da ich in letzter Zeit öfters mal weitergebaut habe, möchte ich den Bau der Strecke hier mal öffentlich bekannt geben.

Zur Umsetzung in Zusi: gleismässig recht weit ist der Bahnhof Singen (ausser Güterbahnhof), allerdings muss ich einige Weichenstrassen neu machen, wozu ich momentan keine Zeit/Lust habe.
Streckentechnisch fertig ist der Bahnhof Rielasingen und für Testfahrten befahrbar. Die unmittelbare Landschaft um den Bahnhof ist fertig, momentan baue ich an der restlichen Landschaft.
Als nächstes kommt Ramsen dran, die Strecke ist schon abgesteckt, allerdings habe ich noch ein Höhenproblem.

Ich plane zwei Versionen der Strecke, einmal den Stand 1995, den ich gerade baue, und 1965, der sich doch teils deutlich unterscheidet. Wenn die Strecke mal fertig ist, baue ich wahrscheinlich Richtung Winterthur, Schaffhausen und/oder Kreuzlingen weiter.

Wie gesagt, ich habe nur wenig Zeit zum Bauen und Fahrzeuge für die Strecke muss ich auch noch bauen. Wenn ich eine Möglichkeit finde, stelle ich bei Gelegenheit ein paar Bilder ein.

Wenn jemand Bilder von der Originalstrecke sehen will, dem wird zum Beispiel hier geholfen:
http://www.etzwilen-singen.ch/Fotos/album09

Da wahrscheinlich nicht jeder mit der Strecke etwas anfangen kann, hier mal eine kurze (oder doch eher längere) Streckenbeschreibung/-geschichte:

Es handelt sich um eine SBB-Strecke. Nach dem Bahnhof Etzwilen geht es in einer kurvigen Gefällestrecke nordostwärts Richtung Rhein, der auf einer beeindruckenden Stahlgitterbrücke überquert wird. Von dort aus geht es recht flach und überwiegend schnurgerade nordwärts über Hemishofen und Ramsen weiter. Hinter Ramsen wird die Landesgrenze Schweiz/Deutschland überquert, über Rielasingen wird dann der Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz in Singen erreicht. Die Strecke ist der nördliche Abschnitt der ehemaligen Nationalbahnstrecke Winterthur-Singen, die am 17.07.1875 gemeinsam mit den Zweigstrecken Etzwilen-Kreuzlingen-Konstanz und Kreuzlingen-Kreuzlingen Hafen eröffnet wurde.
Die Einstellung erfolgte in mehreren Etappen:
31.05.1969 Einstellung Personenverkehr gesamter Streckenabschnitt
31.05.1996 Einstellung durchgehender Güterverkehr und Stilllegung Rielasingen-Singen
__.05.2000 Stilllegung Ramsen-Rielasingen (schon seit Ende 1996 ohne planmässigen Verkehr)
__.03.2003 Stilllegung Etzwilen-Ramsen unter Umwandlung in ein Rangiergleis des Bahnhof Etzwilen
12.12.2004 vorgesehener Einstellungstermin Etzwilen-Ramsen durch SBB-Infrastruktur

Als einzige SBB-Strecke wurde diese Strecke nie elektrifiziert, so dass sie ein Sonderfall im SBB-Netz darstellte. Anfang der 1960er wurden alle verbliebenen SBB-Dieselfahrzeuge (alle 3...) auf der Strecke zusammengezogen, um die Dampfloks endgültig abzulösen: Der Gepäcktriebwagen Dm 2/4 1692 und die beiden Dieselloks Am 4/4 1001-1002, die extra für diese Strecke zu Bm 4/4 II 18451-18452 umgebaut wurden. Nach Einstellung des Personenverkehrs 1969 übernahmen mit den Bm 6/6 schwere Rangierloks die Strecke. Der Güterverkehr sicherte der Strecke das Überleben, so verkehrten beispielsweise 1975 5 Zugpaare und ein weiteres fakultativ. Allerdings verlagerte sich der Güterverkehr immer mehr auf ander Strecken, vor allem nachdem wegen der schwachen Thurbrücke auf der Strecke Winterthur-Etzwilen die Güterzüge über Schaffhausen geleitet werden mussten, und der Weg über Etzwilen-Singen so ein Umweg wurde. Einen Aufschwung erlebte die Strecke nach der Einrichtung eines Hupac-Terminals in Rielasingen sowohl für den LKW-Verlad als auch den Containerverlad. Diese Züge konnten bis zu 1100t schwer sein. Das Problem der Strecke war und ist die Hemishofer Rheinbrücke, die immer wieder zu Einschränkung bei den Zügen führte. Anfang der 90er Jahre war ein grösserer Aubau der Verladekapazitäten in Rielasingen geplant und auch ein Neubau der Rheinbrücke war prinzipiell schon beschlossen. Allerdings verzögerten Einsprachen der Einwohner in Rielasingen wegen Lärm das Projekt, und es kam zu einem Umdenken. Nach Elektrifizierung der DB-Strecke Schaffhausen-Singen auch nach SBB-Norm ergab sich die Möglichkeit, auch über Singen nach Rielasingen zu kommen, so dass sich die neue Rheinbrücke erübrigte. Man verlegte dann aber gleich den ganzen Hupac-Terminal nach Singen ins Industriegebiet, so dass die Strecke ihre Existenzgrundlage verlor. Die Güterzüge Schaffhausen-Etzwilen-Singen nehmen nun den Weg über Thayngen, der viel kürzer, zweigleisig und durchgehend elektrifiziert ist. Es verblieb der regionale Güterverkehr nach Rielasingen (defakto nicht mehr vorhanden, da nach Norden ausgerichtet), Ramsen und Hemishofen. Letztere beide "Leben" vom Rübenverkehr im Herbst, dann wird die Strecke 2 mal täglich jeden Tag befahren. Sonst fahren manchmal über Wochen keine Züge. Seit 2003 finden im Sommer regelmässig Dampffahrten zwischen Etzwilen und Ramsen statt. In Singen ist die Strecke inzwischen für einen Kreisverkehr für einige Meter unterbrochen, allerdings besteht die Möglichkeit, das Gleis wieder einzubauen. Die Strecke ist noch nicht entwidmet. SBB-Infrastruktur will die Strecke zum Fahrplanwechsel endgültig einstellen und SBB-Cargo hat auf diesen Termin allen Güterkunden gekündigt, eine geringe Hoffnung besteht noch, da der Verein, der die Dampffahrten durchführt, die Strecke übernehmen will.

Durch die Grenznähe waren immer wieder deutsche Züge auf der Strecke im Einsatz. Nach mehreren Fliegerangriffen stellten die SBB Anfang 1945 den Verkehr Ramsen-Singen ein und die Deutsche Reichsbahn fuhr mit eigenen Fahrzeugen einige Arbeiterzüge Rielasingen-Singen. Anfang der 50er war ein VT 95, in den 60er Jahren ein VT 98 je für einige Zeit versuchsweise im Einsatz, die SBB konnten sich aber zu keinem Kauf entschliessen. Nach einem Unfall in Thayngen wurden einige Eil- und Schnellzüge Singen-Schaffhausen über Etzwilen umgeleitet, durchgehend mit 218 bespannt. Es gab noch einige Sonderfahrten mit 218, 628 und 798, und "natürlich" wurde auch schon der 491 über diese Strecke geschleppt. Kurzzeitig bekannt wurde die Strecke 1991, als versuchsweise Am 4/4 (= DB V 200.0) auf der Strecke eingesetzt wurden, nachdem die aufgrund eines Fahrverbots für Bm 6/6 auf der Rheinbrücke eingestetzten Bm 4/4 zu schwach für einige Züge waren. Der Einsatz der V 200 scheiterte jedoch am massiven Widerstand des Personals. Neue Berechnungen liessen dann den Einsatz von Bm 6/6 wieder zu, selbst auf die jahrzehntelange Einreihung zweier Leerwagen hinter der Lok konnte von nun an verzichtet werden.


Florian,
der hofft, dass nächstes Jahr doch noch Züge bis Ramsen fahren und vielleicht auch bis Rielasingen (oder gar Singen)...


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BeitragVerfasst: 17.10.2004 20:30:49 
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Ähmm, wie stellen die sich das vor, in Singen das fehlende Gleisstück wieder einzubauen? Soll das Gleis über die Verkehrsinsel des Kreisverkehrs gelegt werden, oder wie darf man das verstehen. Immerhin sieht der Kreisel nicht unbedingt nach einem Provisorium aus.

Von deinem Vorhaben hast du mich auf unserer kleinen gemeinsamen 425er-Tour nach Horb ja bereits unterrichtet und den Bahnhof Singen habe ich schon längere Zeit in meinem Besitz* (und ich gebe ihn auch nicht wieder her!!! ;D ). Aber toi toi toi! Ich drücke dir die Daumen.

*wie sieht der Bahnhof eigentlich derzeit aus. Ich hab ja Konstanz-Radolfzell-Singen-Donaueschingen noch in Planung (geplant ist Stand etwa 1995 und heute). Müsste doch eigentlich ganz gut übertragbar sein (und Gleise wieder rausrupfen kann ja jeder... :] :P ).

Viel Erfolg!!! Wenn du Hilfe brauchst kann ich dir mit meinem kleinen, bescheidenen Fachwissen und Bilderinventar auch aushelfen. Aber ich glaub da hast du wie immer mehr Ahnung als ich!

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Grüssle
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BeitragVerfasst: 17.10.2004 20:54:14 
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Wo geht denn das in Singen weg? Ist das ein Gleis von den zweien was vom Güterbahnhof Gleis 16/17 Richtung Konstanz nach rechts weggeht? Gab es da mal ne Verbindung zum Personenbahnhof?
Stuttgart -Singen/Schaffhausen/Konstanz war 3Jahre lang mal meine Stammstrecke!

Gruss Joerg

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Gruss Joerg mit oe

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BeitragVerfasst: 17.10.2004 21:16:03 
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patrick_kn hat geschrieben:
Ähmm, wie stellen die sich das vor, in Singen das fehlende Gleisstück wieder einzubauen? Soll das Gleis über die Verkehrsinsel des Kreisverkehrs gelegt werden, oder wie darf man das verstehen. Immerhin sieht der Kreisel nicht unbedingt nach einem Provisorium aus.

Man kann das Gleis direkt wieder reinlegen wie es war, es geht dann schräg durch die Grasfläche in der Mitte. Man müsste wohl die Überhöhung ausbauen und könnte nicht mehr ganz so schnell drüber fahren. Da man aber wohl den Übergang sowieso manuell sichern muss, ist die Geschwindigkeit irrelevant (und mindestens 60 km/h dürften auch ohne Überhöung drin sein).

patrick_kn hat geschrieben:
Von deinem Vorhaben hast du mich auf unserer kleinen gemeinsamen 425er-Tour nach Horb ja bereits unterrichtet und den Bahnhof Singen habe ich schon längere Zeit in meinem Besitz* (und ich gebe ihn auch nicht wieder her!!! ;D ).
Naja, die östliche Einfahrt ist inzwischen komplett neugebaut und die Einfahrt des Güterbahnhofes ist fertig. Auch die ehem. Bw-Anlagen sind fertig.
Ich habe mal angefangen, die Weichen auf Normweichen umzubauen, da der Weichengenerator teilweise Probleme macht. Allerdings passen die Normweichen nicht immer so ganz (stellenweise musste ich pfuschen :O ), momentan weiss ich nicht, was ich machen soll.

patrick_kn hat geschrieben:
Ich hab ja Konstanz-Radolfzell-Singen-Donaueschingen noch in Planung (geplant ist Stand etwa 1995 und heute). Müsste doch eigentlich ganz gut übertragbar sein (und Gleise wieder rausrupfen kann ja jeder... :] :P ).
Ich hätte noch von meinen ersten Streckenversuchen ein Streckennetz zwischen Hattingen, Herblingen, Etzwilen, Markelfingen, Überlingen und Stockach. Allerdings fehlt die Landschaft fast komplett und die Kurven, Steigungen, Weichenlagen etc. sind nicht orginalgetreu, allerdngs sind alle Gleise vorhanden. Ich könnte mal sehen was davon noch brauchbar ist, man könnte dann schon Fahrpläne erstellen und testen. Mein Singener Modul soll bis zum neuen Schuler-Anschlussgeis gehen, die Kurve in der Strecke wäre auch dabei, nach Radolfzell fehlt also nur eine lange gerade mit einem Haltepunkt...

patrick_kn hat geschrieben:
Viel Erfolg!!! Wenn du Hilfe brauchst kann ich dir mit meinem kleinen, bescheidenen Fachwissen und Bilderinventar auch aushelfen. Aber ich glaub da hast du wie immer mehr Ahnung als ich!
Ich hätte da wahrscheinlich schon was, ich melde mich demnächst dazu, wenn ich mehr weiss...

JoergPorsch hat geschrieben:
Wo geht denn das in Singen weg? Ist das ein Gleis von den zweien was vom Güterbahnhof Gleis 16/17 Richtung Konstanz nach rechts weggeht? Gab es da mal ne Verbindung zum Personenbahnhof?
Von Singen aus gesehen geht das linke der beiden Gleise nach Etzwilen, das rechte ist ein Anschlussgleis.
Vom Gleis von Etzwilen aus gibt es auch heute noch (wie früher) Weichenverbindungen in alle Gütergleise und die Gleise 4, 5 und 5a.
Die Personenzüge nach Winterthur fuhren früher von Gleis 5a weg (deswegen gibt es diese seltsame Gleisanordnung). Heute fahren wieder Züge von Winterthur nach Gl. 5a, allerdings ist es jetzt die S 33 aus Winterthur via Schaffhausen.

Florian


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BeitragVerfasst: 17.10.2004 21:41:45 
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Zitat:
JoergPorsch hat folgendes geschrieben:
Wo geht denn das in Singen weg? Ist das ein Gleis von den zweien was vom Güterbahnhof Gleis 16/17 Richtung Konstanz nach rechts weggeht? Gab es da mal ne Verbindung zum Personenbahnhof?
Von Singen aus gesehen geht das linke der beiden Gleise nach Etzwilen, das rechte ist ein Anschlussgleis.
Vom Gleis von Etzwilen aus gibt es auch heute noch (wie früher) Weichenverbindungen in alle Gütergleise und die Gleise 4, 5 und 5a.
Die Personenzüge nach Winterthur fuhren früher von Gleis 5a weg (deswegen gibt es diese seltsame Gleisanordnung). Heute fahren wieder Züge von Winterthur nach Gl. 5a, allerdings ist es jetzt die S 33 aus Winterthur via Schaffhausen.


Nunja, also wenn du in Singen am Bahnsteigende richtung KN stehst und aufs Vorfeld guckst, dann ist gaaanz links der Abstellbereich für Tfz (mit Tankstelle) dann kommt der Anschluss für Alusuisse Singen und dann die zwei Streckengleise nach KN. Davon rechts gesehen kommt der Anschluss ans Hupac Terminal das Weichenwirrwarr zum Güterbahnhof und davon wieder rechts gehen zwei noch ein Stück weit elektrifizierte Gleise, die in einem Bogen nach rechts verschwinden (sieht aus wie eine abzweigende Strecke). Von diesen zwei Gleisen führte das linke über den heutigen Kreisel hinterm Bauhaus weiter nach Rielasingen/Etzwilen. Das rechtere bleibt seiner Bogenrichtung treu, führt quer über den Aldiparkplatz (der Parkplatz ist durch eine EBÜT-Anlage geteilt!!) und dann folgen einige Verzweigungen in verschiedene Anschlüsse. Einige davon wurden allerdings bereits herausgerupft (jaja, der Stahlpreis...). Ich durfte dort mal auf ner 365 nen Tag lang durchdiegegend schippern...

So, ich hoffe ihr wisst was er meint :mua . Ich hab' sonst sicherlich noch ein nettes Bildchen da...

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BeitragVerfasst: 17.10.2004 21:44:25 
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Apropos Strecke hinterm Bauhaus: Ist das Vorsignal immernoch in Betrieb, oder hat man dem nun endgültig den Saft abgedreht?

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BeitragVerfasst: 17.10.2004 22:01:33 
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Florian Ziese hat geschrieben:
Heute fahren wieder Züge von Winterthur nach Gl. 5a, allerdings ist es jetzt die S 33 aus Winterthur via Schaffhausen.

Gleis 5a dient aber nur zur Abstellung, da zwischenzeitlich Gleis 5 IRE Ri. Lindau und ICE/CIS Ri. Stuttgart benötigt wird.


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BeitragVerfasst: 17.10.2004 22:04:21 
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patrick_kn hat geschrieben:
Zitat:
JoergPorsch hat folgendes geschrieben:
Wo geht denn das in Singen weg? Ist das ein Gleis von den zweien was vom Güterbahnhof Gleis 16/17 Richtung Konstanz nach rechts weggeht? Gab es da mal ne Verbindung zum Personenbahnhof?
Von Singen aus gesehen geht das linke der beiden Gleise nach Etzwilen, das rechte ist ein Anschlussgleis.
Vom Gleis von Etzwilen aus gibt es auch heute noch (wie früher) Weichenverbindungen in alle Gütergleise und die Gleise 4, 5 und 5a.
Die Personenzüge nach Winterthur fuhren früher von Gleis 5a weg (deswegen gibt es diese seltsame Gleisanordnung). Heute fahren wieder Züge von Winterthur nach Gl. 5a, allerdings ist es jetzt die S 33 aus Winterthur via Schaffhausen.


Nunja, also wenn du in Singen am Bahnsteigende richtung KN stehst und aufs Vorfeld guckst, dann ist gaaanz links der Abstellbereich für Tfz (mit Tankstelle) dann kommt der Anschluss für Alusuisse Singen und dann die zwei Streckengleise nach KN. Davon rechts gesehen kommt der Anschluss ans Hupac Terminal das Weichenwirrwarr zum Güterbahnhof und davon wieder rechts gehen zwei noch ein Stück weit elektrifizierte Gleise, die in einem Bogen nach rechts verschwinden (sieht aus wie eine abzweigende Strecke). Von diesen zwei Gleisen führte das linke über den heutigen Kreisel hinterm Bauhaus weiter nach Rielasingen/Etzwilen. Das rechtere bleibt seiner Bogenrichtung treu, führt quer über den Aldiparkplatz (der Parkplatz ist durch eine EBÜT-Anlage geteilt!!) und dann folgen einige Verzweigungen in verschiedene Anschlüsse. Einige davon wurden allerdings bereits herausgerupft (jaja, der Stahlpreis...). Ich durfte dort mal auf ner 365 nen Tag lang durchdiegegend schippern...

So, ich hoffe ihr wisst was er meint :mua . Ich hab' sonst sicherlich noch ein nettes Bildchen da...


@Patrick: weiss schon was Florian gemeint hat! Bin ja 3Jahre lang dahin gefahren! Allerdings habe ich nicht gewusst wo die 2Gleise rechts hingehen! Das alte Bw mit Lokleitung kenne ich noch! Das Stellwerk So mit dem netten Stefan als Fahrdienstleiter kenne ich noch! Im Alugleis habe ich oft genug meine Lok abgestellt oder geholt! In die Hupack sind wir auch manchmal gafahren um nen Zug zu holen den ich dann nach Schaffhausen gefahren habe! Dann der Güterbahnhof hinten rechts (da war ich allerdings nie)! Bloss wohin die zwei Gleise rechts hingehen das habe ich nicht gewusst! Ich habe sogar noch den Umbau auf zweigleisige Ein/Ausfahrt Richtung Gottmadingen mitbekommen! ;D ;D
Aber trotzdem gut erklärt!

Gruss Joerg

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JoergPorsch hat geschrieben:
In die Hupack sind wir auch manchmal gafahren um nen Zug zu holen den ich dann nach Schaffhausen gefahren habe! Dann der Güterbahnhof hinten rechts (da war ich allerdings nie)! Bloss wohin die zwei Gleise rechts hingehen das habe ich nicht gewusst!

Schon bevor es der Hupac-Terminal in Singen gebaut wurde, gab es schon einmal einen Hupac Zug, der über Singen fuhr. Damals wurden nach einem Unfall bei Feuerthalen einige Züge über Singen umgeleitet. In der Re 10/10, die den Zug nach Singen beförderte, war die erste Re 6/6, die ich je in Singen gesehen habe, ich wusste gar nicht, das sie zugelassen waren, sonst kamen nur Re 4/4'' nach Singen. (Vielleicht waren sie auch nicht zugelassen, Re 460 und RBDe 4/4 waren auch schon in Singen trotz nichtvorhandener Zulassung...). Der Zug ging dann mit Bm 6/6 weiter nach Rielasingen, wie das mit dem Ablad der Fahrzeuge ging, weiss ich nicht, schliesslich stand der Zug durch die Umleitung falschrum. Das war so etwa 1992/93, leider hatte ich keine Foto dabei.
Der Güterbahnhof ist grösser, als man bei einem Blick auf die Einfahrt vermutet, es gibt noch die Ladegleise und -hallen, die fast senkrecht auf die Etzwiler-Strecke zugehen, einmal hielt ein Prellbock einem Wagen nicht stand und der Wagen stand mitten auf der Strasse, 10m weiter und er hätte auch noch die Strecke nach Etzwilen überquert...

Peter Zimmermann hat geschrieben:
Gleis 5a dient aber nur zur Abstellung, da zwischenzeitlich Gleis 5 IRE Ri. Lindau und ICE/CIS Ri. Stuttgart benötigt wird.
Anfangs wurden die Züge dort nur abgestellt. Dann hielten sie für einige Wochen/Monate auf Gl. 5, setzten dann in das Hupac-Anschlussgleis, warteten dort und fuhren nach Gleis 3, um von dort abzufahren. Inzwischen fahren sie wieder nach 5a, allerdings direkt ohne Halt an Gleis 5. Warum man den Reisenden den längeren Fussmarsch zumutet, weiss ich nicht, vorallem nach dem 611-Ersatzfahrplan wäre Gl. 5 lange frei. Zurück hält er dann an Gleis 5. Aber wohl nicht mehr lange mit RBe 540, im Dezember sollen dann 628/641 fahren, dafür fahren dann um Halb anstelle der 628/641 THURBO-GTW der S 22.
Übrigens gibt es im aktuellen Fahrplan wieder Züge, die offiziell von Gleis 5a abfahren. Blöd nur, das man beim Anbringen der neuen blauen Schilder keine Hinweise auf Gl. 5a angebracht und das Gleis Gleis 5 zugeschlagen hat. Gleis 5a ist jetzt Gleis 5 F...

patrick_kn hat geschrieben:
Apropos Strecke hinterm Bauhaus: Ist das Vorsignal immernoch in Betrieb, oder hat man dem nun endgültig den Saft abgedreht?
Das Vorsignale zeigte lange Zeit (schon vorm Kreisverkehr?) ein "nicht ganz korrektes" Vr0 mit nur einem gelben Licht. Auf der ganzen Strecke (auch auf dem befahren Abschnitt) gingen nach und nach die Lichter aus, denn eine Lampe hat nur eine endliche Lebensdauer. Einzig das Einfahrsignal in Singen leuchtet noch, vielleich weil sonst ein Störmelder im Stellwerk angeht. In Etzwilen wurden Einfahrvorsignal und Einfahrsignal eingepackt/durchkreuzt, der Rest blieb einfach stehen. Erst nach der ersten Dampffahrt 2003 wurden die Signale in Hemishofen und Ramsen eingepackt, vielleicht fiel da mal jemand auf was ein dunkles Signal eigentlich bedeutet. Allerdings wurde anfangs auch einfach über rote Signale gefahren (und offene Bahnschranken) und keinen hat es gestört...

Florian


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BeitragVerfasst: 27.02.2005 22:55:23 
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Bevor wieder nachgefragt wird, wie es mit dem Bau vorangeht:

In Rielasingen ist die Landschaft inzwischen schon recht weit, in Ramsen liegen inzwischen die Gleise. Bevor ich mich hier um die weitere Landschaft kümmere, werde ich nun erstmal die Gleise in Hemishofen und Etzwilen bauen, damit ich einerseits sie Strecke schon mal testen kann und auch eine Teststrecke für die Fahrzeuge habe, die ich für diese Strecke auch noch bauen muss. Mit den Daten, mit der ich im Moment meine Test-Bm 4/4 ausgerüstet habe, schaffe ich es wohl nicht mit einem Containerzug nach Etzwilen hoch, selbst auf der fast flachen Strecke Rielasingen-Ramsen schafft ich es nur auf knapp über 45 km/h (wobei das eigentlich doch recht realistisch sein könnte, so wie die Loks hier gequält wurden :angst ).

Singen muss ich wohl teilweise neu bauen, einerseits um Normweichen einzubauen, andereseits habe ich im Ostteil ein Gleis zu viel eingebaut :O , ich weiss nicht wie mir das passiert ist, ich habe genügend Bilder und fahre fast jeden Tag daran vorbei ?( . Wahrscheinlich habe ich zuviel auf alte Bilder geachtet, den früher gab es diese Gleis wirklich (heute stehen hier Fahrleitungsmasten an dieser Stelle). Vom Güterbahnhof habe ich inzwischen wohl auch genügend Bilder, so das sich der in (ferner??) Zukunft auch realisieren lässt.

In nächster Zeit habe ich Prüfungen, also geht es vorerst auf Sparflamme weiter.

Und noch zur Originalstrecke:
Freitag vor dem Fahrplanwechsel fuhr der vorerst letzte Zug auf der Strecke ;( ;( ;( , aber nochmal mit richtig Verkehr. Am Morgen wurden 8 leere Rübenwagen zugestellt und ein voller Holzwagen in Hemishofen abgehohlt, am Abend wurden dann die 8 Rübenwagen geholt (5 aus Ramsen, 3 aus Hemishofen). 9 Wagen an einem Tag - wenn das nur jeden Tag so gewesen wäre.
Seit Mitte Januar steht nun ein Prellbock kurz vor der Hemishofer Brücke von Etzwilen her, das bedeutet wohl, dass der Abschnitt Bahnhof Etzwilen - 100m-vor-Brücke noch befahren werden kann, nur wer will da fahren und wozu?

Noch besteht aber Hoffnung, dass der Prellbock bald wieder wegkommt (und der zweite, der immer noch an der Landesgrenze steht, auch...).

Florian


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BeitragVerfasst: 14.09.2006 10:57:49 
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Viel ist die letzte Zeit beim Bau dieser Strecke nicht passiert, nur ganz selten baue ich mal etwas weiter. Ein Problem ist die Ausfahrt aus dem Bahnhof Singen, hier müsste ich mich mit dem Verbiegen von Weichen herumschlagen, was zudem nicht so einfach ist, da die Ausfahrt wohl nicht ganz richtig nachgebaut ist und es so teils nicht passt. Aktuell baue ich mehr an einer schweizer Fantasiestrecke, hier kann ich die Weichen so bauen wie ich will bzw. so wie sie sich ergeben. Und so viele schweizer Strecken gibt es ja bisher auch nicht.

Aber beim Original hat sich etwas getan. Ein Prellbock ist nun von der Strecke verschwunden, "leider" bisher erst der an der Landesgrenze, aber immerhin. Der zwischen Etzwilen und der Rheinbrücke steht noch. Dies wurde möglich, da inzwischen die Strecke Mitte Rheinbrücke-Hemishofen-Ramsen-Rielasingen von der SBB an die Strecken-Stiftung überging. Der Brücken-Stiftung gehört nun auch schon die halbe Rheinbrücke. Die andere Hälfte der Brücke samt der Strecke bis Etzwilen folgen hoffenlich in kurzer Zeit.
Ein Kozessionsgesuch für den schweizer Abschnitt wurde auch schon vor längerer Zeit eingereicht, da die Strecke eigentlich in gutem Zustand könnten hier vielleicht schon bald Fahrten stattfinden (lediglich die Gleise auf der Rheinbrücke müsste man wohl genauer untersuchen).

Bis Rielasingen muss man erst noch mehr an der Strecke machen, zudem braucht man noch eine Konzession oder ähnliches, Fahrten sind hier also frühestens nächstes Jahr zu erwarten.

Und wenn man mal bis Rielasingen fährt, muss sich die Stadt Singen ernsthafte Gedanken machen, wie man das fehlende Gleis in den Kreisverkehr bekommt :D .

Florian


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Sieht aus, als wollten die Schweizer uns nach Rivella, Frey und nun auch Chips oder so was in der Art auch bahntechnisch zeigen, wo's lang geht...

Andreas

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Wie es aussieht, könnte es mit der geplanten Museumsbahn durchaus etwas werden; dann müsste ein fehlendes Gleisstück in einen Singener Verkehrskreisel wieder eingebaut werden. OB Ehret: "Sollten die Schweizer Eisenbahnfreunde das Schienennetz zwischen Etzwilen und Singen wieder instandsetzen, muss die Stadt den Kreisel für den Schienenverkehr herrichten." Und weiter: "Man darf die Sturrheit der Schweizer nicht unterschätzen. Und auch ihre Liebe zur Eisenbahn nicht." :rolleyes:


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Es gibt gleich doppelt Neues von der Strecke. Zuerst mal zum Vorbild, die komplette Strecke Etzwilen-Rielasingen ist nun an die Stiftungen übergegangen. Wenn es gut geht, sind nächsten Frühsommer wieder Fahrten bis Ramsen möglich. Dazu muss man nun sehen, welchen rechtlichen Grundlagen für Fahrten nach Rielasingen nötig sind. Vielleicht klappt es da ja auch noch nächstes Jahr. Der Nachweis über Fahrten nach Deutschland ist eine Voraussetzung zum Wiedereinbau des Gleises im Kreisverkehr, das 100.000-Euro Problem ist kein solches mehr.

Zur Zusi-Strecke, da habe ich in letzter Zeit mal wieder etwas weitergebaut, gleistechnisch fertig sind nun neben Rielasingen auch Ramsen und Hemishofen, in Etzwilen fehlt noch der Bereich um die Remise und die Drehscheibe, ansonten aber auch fertig. Die Strecken Richtung Schlattingen, Stammheim und Stein am Rhein gibt es auch schon, allerdings auf absehbare Zeit ohne diese Bahnhöfe vollständig nachzubauen, sie dienen lediglich dazu, die anderen Züge, die durch Etzwilen fahren (und das sind viel mehr als die 7 Zugpaare nach Rielasingen) vernünftig nachzubilden.

Auch an den Bahnhof Singen habe ich mich wieder herangewagt, in der Ostausfahrt sind nun alle Weichen bis auf ein paar im Bw-Bereich auf Normweichen umgebaut, die Westausfahrt so ca. zu 50 %.

Etwas demotivierend ist das fehlen vieler Komponenten, so entsanden in letzter Zeit neben dem Streckenbau auch schweizer Kreuzungsweichen-Laternen für Etzwilen, die Bm 6/6 habe ich nachgebaut um wenigstens eine Lokbauart für die Strecke zu haben, einen zumindest einigermassen erträglichen Führerstand mit den wichtigsten Komponenten bin ich mangels Fotos (die wohl eh nicht zu machen sind) am Zeichnen. Die beiden Bilder aus Rielasingen zeigen, dass auch neben der sonst weitgehnd fehlenden Landschaft noch viel zu tun ist, so fehlen die damals üblichen RoLa-Begleitwagen vom Typ RIC-BLS, der als Platzhalter eingereite 26,4m-RIC Wagen entstand erst viel später. Auch fehlen SBB-Gleissperren.
Die zu sehende Bm 6/6-Kreuzung in Rielasingen war natürlich nicht planmässig sondern dient nur zum Testen der Strecke. Beide Wagenzüge waren aber gleichzeitig in Rielasingen, beim Wechsel der Bm 6/6 auf den anderen Zug waren aber modellbahnmässige Rangiermanöver aus Platzgründen nötig, die sich wahrscheinlich nicht mal mit Zusi 3 ansatzweise nachbilden lassen...

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Ein weiteres Problem ist mir in Etzwilen auch wieder eingefallen, die Hupac-Züge waren auch teils für diesen Bahnhof zu lang (Rielasingen war wohl der längste SBB-Bahnhof in dieser Gegend), zum Lokwechsel Re 10/10 -> Bm 6/6 oder 2x Re 460 -> Bm 6/6 waren teils auch nicht zusi-taugliche Rangiermanöver nötig. Wenn man aber einen Wagen weglässt und direkt bis ans Ausfahrsignal fährt, bekommt man die Züge aber gerade so ins hintere Gleis in Etzwilen, ohne den Personenzügen ins Profil zu ragen...
Auf jeden Fall ist der Kontrast Bm 6/6 zu 2x Re 460 am gleichen Zug extrem deutlich zu spüren, bei 950 kW gegen 12000 kW am 1100 t-Zug auch nicht anders zu erwarten...

Florian


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BeitragVerfasst: 11.01.2007 23:13:33 
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Wenn man mal Übung hat, geht es mit den Weichen doch schneller. Bis auf drei Weichen in der Einfahrt von Engen (die einzigen mit Überhöhung, da muss ich noch experimentieren, passt noch nicht so) ist nun der ganze Bahnhof Singen auf Normweichen umgebaut. Vielleicht motiviert mich das mehr zum Weiterbau, jetzt müssen verlorenengegangen Signale wieder aufgestellt und die Strecke wieder fahrbar gemacht werden, solche Arbeiten machen mir viel mehr Spass.
In Ramsen ärgert micht monentan die Landschaft, dafür baue ich nun um Hohenkrähen. Wenn jetzt die Weichen nicht mehr ärgern, wird sich dies aber wieder eher Richtung Singen verlagern.

Und auch vom Vorbild gibt es neues, der Bundesrat (=schweizer Regierung) hat entschieden (http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de&msg-id=10137):

Zitat:
Museumsbahn erhält Infrastrukturkonzession für stillgelegte Strecke Etzwilen - Ramsen

Bern, 10.01.2007 - Der Bundesrat hat der Museumsbahn SEHR eine Eisenbahninfrastruktur-Konzession für die Strecke Etzwilen - Ramsen erteilt. Es handelt sich dabei um eine stillgelegte Bahnstrecke, die sich bis anhin im Eigentum der SBB befand. Die Museumsbahn plant, darauf einen Museumsbetrieb insbesondere mit Dampflokomotiven durchzuführen.

Die sechs Kilometer lange Strecke ist ein Teil der früheren SBB-Linie von Etzwilen bis ins deutsche Singen. Diese wurde vom Bundesrat 2003 stillgelegt, nachdem der Personenverkehr bereits 1969 und der Güterverkehr 1996 eingestellt worden waren. Die SBB verkaufte die gesamte Eisenbahn-Infrastruktur dieser Strecke an die Stiftung Museumsbahn Stein am Rhein - Etzwilen - Hemishofen - Ramsen & Rielasingen - Singen SEHR & RS (SEHR). Die SEHR will später auch das von der SBB bereits teilweise veräusserte, auf deutschem Staatsgebiet gelegene Teilstück von der Landesgrenze bis Singen (Hohentwiel) wieder in Betrieb nehmen.

Nachdem sich die betroffenen Kantone Schaffhausen und Thurgau ebenso wie die SBB positiv zum Museumsbetrieb geäussert hatten, erteilte der Bundesrat der SEHR am Mittwoch die Eisenbahninfrastruktur-Konzession für die Strecke. Auf die Auferlegung einer Betriebspflicht wurde verzichtet.


Übrigens stimmt das mit der Einstellung des Güterverkehrs in dieser Mitteilung des UVEK nicht so ganz, 1996 endete nur Güterverkehr im deutschen Teil, auf dem Abschnitt, für den nun die Konzession erteilt wurde, blieb der Güterverkehr noch viel länger erhalten (gar nach fast zwei Jahre über die offziellen Stillegung 2003 hinaus, dann als Rangiergleis.)

Florian


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