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 Betreff des Beitrags: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 19.04.2016 16:25:53 
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Aktuelle Projekte: Fahrpult Wittenberger Steuerwagen
Hallo Zusi Gemeinde!

Derzeit befindet sich bei mir ein Führertisch eines Wittenberger Steuerwagens im Umbau, weitestgehend aus Originalteilen. Das Projekt soll als Ziel einen umfangreich ausgestatteten Simulator haben, bei dessen Bau ich, 16 Jahre alt, einiges lerne.

Heute habe ich etwas zum Thema MFA, Zungfunk, Manometer, Ebula und Bremsventile.
Fotos sind in Zukunft hier zu finden: https://www.flickr.com/gp/129894740@N05/Hq93XB

MFA:
Leider fehlt mit die originale MFA eines Wittenberger Steuerwagens, deshalb baue ich zwei kaputte 103er MFA um. Die MFA ist der des Wittenbergers sehr ähnlich und passt sogar in deren Halterung. Leider fehlt z.B. LM "Sifa" und "HS aus"/"ZS aus"(liegt bei der 103 außerhalb).
Außerdem sind die Anzeigen auf die Leistungen einer 103 und nicht auf die Ansprüche eines Steuerwagens ausgelegt, so geht der Zugkraftmesser bei der 103 im Bereich "Fahren" nur bis 50kN/Achse, da liege ich mit einer 141 nach wenigen Fahrstufen drüber. Der Steuerwagen fährt maximal 140kmh, da ist ein Tacho bis 220kmh überdimensioniert, da ich aber eine ursprünglich vorhandene LZB wieder einbauen möchte, die einzige Lösung, außerdem lässt sich das alles ändern, die Nadel für LZB-V-soll nachträglich einzubauen finde ich als Schüler etwas zu viel Aufwand.
Ich habe etwas mit einem L293d auf einem Breadbard mit Zugkraftanzeige und Tacho rumprobiert, bei der V-soll Nadel und der inneren Anzeige des Zugkraftmessers erzielte ich brauchbare Ergebnisse, jedoch wollte die V-ist Anzeige nicht, die scheint mit deutlich höheren Spannungen zu laufen, was auch immer die braucht, es steht für mich unverständlich auf der Skala, jedoch stellte ich nach Öffnen des Tachos fest, dass ihre Spule paralelgeschaltet zur V-soll Spule ungefähr gleiche Werte anzeigt, sodass ich nur die Vorschaltelektronik tauschen bzw. ändern muss. Für plausible Werte über PWM direkt aus dem Arduino benötige ich ca. 3kOhm als Vorwiderstand, jedoch möchte ich noch über ein Poti kalibrieren können und vorher noch klären, ob ich eine Freilaufdiode einbauen muss, um mir nicht den Arduino zu zerschießen, Erfahrungsberichte wären mir eine große Hilfe!
Instrumentenbeleuchtung ist auch noch so eine Sache - die 103 hatte eine simple Reihe an LEDs in der Sonnenblende, die gegen einen Spiegel leuchteten, der dann das grüne Licht zerstreut auf die Anzeigen reflektierte - die Sonnenblende habe ich einfach abgeschraubt und habe nun garkeine Instrumentenbeleuchtung mehr, doch die Rundanzeigen verfügen den aus Manometern bekannten transparenten Kunststoffring, durch den man Beleuchten kann, die Öffnungen im Blechgehäuse muss ich noch reinschneiden. Welche Farbe hat die Beleuchtung im Wittenberger original?

Die LZB Zielweganzeige ist prinzipiell einfach - 39LEDs in einer Reihe und zwei 7-Segment Anzeigen, die mit 2V laufen. Doch der Wurm liegt in deren Schaltung, so besitzen die 39 LEDs einen gemeinsamen Plus und werden einzeln über einen Stecker aus einer Platine im MFA angesteuert, die 7-Segment Anzeige hat ebenfalls einen nicht mit dem der LEDs verbundenen gemeinsamen Plus, die einzelnen Segmente sind aber mit den Oberen LEDs aus der 39er Reihe paralelgeschaltet. Das bedeutet nun: Die LZB Anzeige muss zwischen den 39 LEDs und der 7-Segment Anzeige flackern, indem entsprechend der Plus gewählt wird und die LEDs zugeschaltet werden, nur halt so schnell, dass das menschliche Auge das nicht sieht - mit Schieberegistern brauche ich da gar nicht ins Rennen zu gehen. Schließe ich die LEDs direkt an den Arduino an stellt sich mir folgendes Problem: Sowohl die 39 LEDs als auch die 7-Segment Anzeige überschreitet dabei am gemeinsamen Plus den maximalen Strom von 40mA, den ein Arduino Pin aushält (und das um das 8fache). Jetzt stellt euch noch vor, den Spaß über Kipptaster zu dimmen. Ich werde die Platine wohl oder übel selber neu bauen müssen, dann kann ich auch Schieberegister für die LEDs benutzen und die 7-Segment Anzeigen stinkefaul wie ich bin über eine Library ansteuern, außerdem brauchen die LEDs andere Vorwiderstände als die 7-Segment Anzeigen, sodass ich ein helleres und einfacheres Ergebnis hätte, als wenn ich die Originalplatine weiterbenutzen würde.

Der Umbau der Leuchtmelder ist recht simpel - die Glühbirnen nehme ich heraus, erwärme die Klebestellen, an denen die Glühbirnen halten, worauf diese aus der Fassung fallen, in die ich dann 3mm LEDs einlöte - sehr simpel. Nach einer passenden Stufenanzeige suche ich noch, meine erste Bestellung passte nicht - die Anzeigen sollten jeweils max. 20mm breit, aber möglichst hoch sein. Wenn da jemand etwas kennt, würde ich mich über einen Tipp freuen!

Zugfunk:

Ich würde gerne, wenn soweit alles funktioniert, auch Funken können. Ich habe den Hörer in ein paar langweiligen Minuten, als ich auf LEDs für die Leuchtmelder wartete, mit zwei 3,5mm Klinkensteckern versehen und in eine 2,50€ USB Soundkarte eingesteckt - funktioniert genial. Das Bedienteil selbst ist natürlich kein GSM-R, da fällt so schnell kein Gerät zum basteln an. Das in dem Album gezeigte Gerät steht mir zur Verfügung, falls dieses aber für den Umbau absolut ungeeignet ist, könnte ich bestimmt noch ein ganz altes organisieren. Die Platine sah recht tauglich aus, so etwas wie ein T6963C dürfte verbaut sein bzw. sich verbauen lassen. Hier befinden wir uns aber im Bereich "Spielerei", in dem es mir hauptsächlich darum geht, zu lernen wie so etwas funktioniert und nicht ein möglichst starkes Ausstellungsstück zu erzielen. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nie gesehen habe, wie so ein Bedienteil im Betrieb aussieht.

Manometer:

Die Manometer haben in der Mitte zwei Schrauben, mit denen gab es irgendein Problem bei der Umrüstung, wobei ich aus Kostengründen erstmal auf einen Bildschirm Manometer einblenden möchte. Immerhin müssen da 4x genau arbeitende Feinmechanik rein, das kann ich vielleicht in der Schule als Sonderlernleistung im nächsten Schuljahr in Angriff nehmen.
Es ist ein großes Doppelmanometer (HLL/HBL) und zwei kleinere Manometer (Bremszylinder und Angleicher) verbaut.

Ebula:

Der EBuLa soll auf Zusi Display abgebildet werden, dafür habe ich eine Front eines Gerätes bekommen. Die Tasten scheinen wie eine Matrix angesteuert zu werden, sodass 25 Tasten auf 10 pins hinkommen. Eine Taste funktioniert nicht so wie ich möchte, jedoch suche ich nach einer Lösung im Skript vom Arduino. Die eigentliche Frage, die sich mir stellt ist, wie ich die Tasten zum Leuchten kriege. Ich stehe ratlos davor. Hat jemand eine Lösung?

Bremsventile:
Die einzige Problematik, die sich mit bei den Eingaben stellt liegt in den Bremsventilen. Das Zbv probiere ich über einen angebauten Schieberelger auszulesen, das Führerbremsventil bietet hingegen keine ordentliche Stelle, an die man ein Poti ansetzen kann, lediglich ein Stück 22er Welle. Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Umbau? Meine Idee war es ein kleines Getriebe einzubauen, nur Zahnräder für 22mm Wellen sind für Normale Preise kaum zu bekommen. Ich habe jedoch Zugang zu einem 3D-Drucker und kann Modelle erstellen. Wäre das hier eine Alternative?


Zuletzt geändert von Gero am 19.04.2016 16:35:16, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 19.04.2016 17:36:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 20.04.2016 00:09:37 
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Ich hab mir für mein Motorrad andere Tachoscheibe und Drehzahlmesser anfertigen lassen, im anderen Design.
Schau mal bei Google. Es gibt genug Firmen, die machen dir neue Scheiben. Du schickst das Original ein, das verwenden die als Form-Vorlage für die neuen.
Das Design kannst du selber entwerfen oder die machen das, je nach Firma. Kostet halt ein bissl was.

Aber lass doch den Tacho so. Dann kannst du mit deinem Pult auch mal was anderes als den Wittenberger fahren, was schnelleres, und das Pult universeller einsetzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 22.04.2016 14:28:09 
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Es könnte sein, dass du für die äußere Zugkraft Anzeige um die 30V brauchst und bei dem V-Ist Anzeiger könnte es je nach Tachogenerator um die 90V sein, das wäre dann schon mit großer Vorsicht zu genießen.
Egal, welche höhere Spannung du da brauchst, solltest du die PWM-Quelle (Arduino oder Ähnliches) ausreichend vor den hohen Spannungen schützen


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 23.04.2016 15:56:46 
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Aktuelle Projekte: Fahrpult Wittenberger Steuerwagen
Ich werde die Vorwiderstände tauschen müssen... Die Spulen im Tacho zeigen bei 0,5V Vollausschlag, die Zugkraftanzeige hatte ich aber noch nicht auseinander, allein für den Einbau der Instrumentenbeleuchtung wird dies aber erforderlich.
Danke für die Ratschläge!

Es folgen demnächst auf Flickr Bilder, auch vom ganzen Tisch.


Zuletzt geändert von Gero am 23.04.2016 20:49:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 23.04.2016 16:27:34 
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Aktuelle Projekte: Modellbahn Digitalisieren, mal in Zusi 3 vor der Rente die Demostrecke bauen...
Hallo

VT24 hat geschrieben:
... die 90V sein, ...


Ganz Böse Ecke...

Modus Elektromeister: ab 65 Volt ist ein Schutzleiter mit zu führen und die Anlage VDE 0100 bzw 605 Kompatible aus zu führen.
Außerdem müsste die Anlage abgenommen werden wenn Sie in der Öffentlichkeit (Also auch im Verein) durch 3. verwendet wird, sonst kann es im Falle eines Stromschlages mächtig Ärger geben bis hin zu Gefängnis, und die Versicherung wird nichts übernehmen oder nur in Vorleistung treten und dann Rückfordern.

Am besten das Anzeigeinstrument aufmachen und Schauen ob die 90 Volt mittels Widerstand runter-gebrochen werden und den raus nehmen oder verkleinern.

mfg

Ralf

ps: Auf einer Lok gelten da andere Regeln, da diese als solches Elektrisch als Art "Anlage/Gerät" abgenommen ist...
pps: Auch unter 65V gelten die VDE Regeln, und bei Kinderspielzeug (Früher: Modellbahn, weshalb die auch kein "Spielzeug" < 15 Jahre mehr ist) wird es noch Risikoreicher. Nur wird da Normalerweise ein Stromschlag nicht Lebensgefährlich werden.

Nachtrag am 29.05.2016:
Bitte Beitrag viewtopic.php?p=263556#p263556 beachten und insbesondere die Weiterführenden links. Alles über 50Volt ist kritisch (Vereinfacht ausgedrückt, bitte selbst lesen!), und ggf. greift die Spielzeugrichtlinie der EU.

_________________
Modellbahnarchäologie ist, wenn man versucht seine seit 1974 gesammelte 1:87 Sammlung zu Organisieren und Digitalisieren... :rolleyes:
Mein Kernkompetenz: "....bedenkenträger"... ;)


Zuletzt geändert von F(R)S-Bauer am 29.05.2016 01:23:18, insgesamt 5-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 23.04.2016 16:54:53 
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Das ist definitiv ein heißes Eisen. Ich sagte bzw meinte auch nur, dass bei unbelassenen Tachos diese Spannungen vorkommen. Danke für den Hinweis!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 24.04.2016 12:23:45 
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Aktuelle Projekte: Wittenberger Kopf
Fahrpultelektronik für Jedermann
Hallo,

die Spulen der Instrumente laufen normalerweise mit 2 oder 20mA. 20mA ist dabei wesentlich öfter.
Gerätevarianten bei denen eine Wechselspannung angegeben ist, ist ein Gleichrichter vorgeschaltet.

220=965: Die 965 steht dabei für eine Umdrehungszahl des Gebers an der Achse.
Du kannst alles aus dem Tacho rausschmeißen. Die Spule kannst über einen Poti direkt an den Arduino anschließen. Allerdings wirst du dann von der Spule ein leises heulen hören. Das von der PWM des Arduinos.
Das kannst du minimieren, wenn du eine Diode in reihe schaltest. Das könnte aber dazu führen, dass du den Max-Anschlag nicht mehr erreichst.
Am sichersten ist es, wenn du die Anzeiger über einen MOSFET betreibst.

Ausführlichere Antworten, auch zu dem Rest, gebe ich später. Bin grade im Umzugsstress.

Gruß
Jens

_________________
Lust auf ein duales Studium in den Bereichen Elektrotechnik oder Informationstechnik bei DEUTA?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 18.05.2016 15:38:07 
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Aktuelle Projekte: Fahrpult Wittenberger Steuerwagen
Moin,

In der letzten Zeit nimmt die LZB-Anzeige weiter Form an. Die 7-Segment Anzeigen über eine Library mit dem Arduino anzusteuern entpuppte sich als Flop, jedoch ist es im Gegensatz zu z.B. einem Schrittmotor mit sehr wenig Aufwand genauso möglich, die Anzeigen anzusteuern. Die Tausend-Meter-Anzeige zu programmieren ging in weniger als 5 Minuten, hingegen bereitet mir die Hundert-Meter-Anzeige Schwierigkeiten, das herausnehmen der Tausenderwerte (Ich kann einem Segment nur Werte im Bereich 0-9 zuweisen) ist einfach - jedoch habe ich schonmal irgendwo gesehen, dass die Anzeigen nur in 200 Meter Schritten umspringen - was zwar keinen großen Programmieraufwand darstellt, jedoch erstmal geklärt sein sollte.
Ich bin nur ein Schüler mit dem Luxus, zu den Werkstätten eines Eisenbahnmuseums und eines Beruflichen Gymnasiums Zugang zu haben, leider bekomme ich aber keinen Zutritt zu im Betrieb befindlichen und vergleichbaren Maschinen mit entsprechender LZB-Ausrüstung - wodurch ich schlichtweg noch nie eine vergleichbare Anlage wirklich in Betrieb gesehen habe.
Die LED-Platine an sich muss ich umbauen. Den Teil mit den 7-Segment Anzeigen muss ich absägen, weil die Segmente einigen LEDs der Balkenanzeige für Werte unter 4000m paralelgeschaltet sind (siehe erster Beitrag). Eine Platine über die andere Platine zu setzen funktioniert nicht, weil das Plastikgehäuse da im Weg wäre.
Die LEDs der Balkenanzeige werden mit Schieberegistern ausgestattet, um das Dimmen muss ich mir noch Gedanken machen.
Das Führerbremsventil ist soweit zerlegt, dass ich ein Zahnrad auf die Welle aufschieben kann. Leider nahm bei der Zerlegung die Rastenscheibe Schaden - demnächst wird die kaputte Stelle mit entsprechendem Lot gefüllt und wieder in Form gefräst. Hat jemand eine Empfehlung für ein gutes Potentiometer, das ordentliche Befestigungsmöglichkeiten bietet?

Diese Fragen stellen sich mir noch:

Welche Genauigkeit haben die 7-Segmentanzeigen der LZB-Zielweganzeige (200m?) und die V-Soll Nadel im Tacho (1km/h-Schritte/stufenlos)?
Wie bekommt ihr bessere Genauigkeiten mit euren Tachos hin? 255 Stufen für einen Tacho, der bis 180 geht, sind mir zu wenig. Wie sähe es da mit einem Adafruit PCA9685 aus?
Hat jemand schonmal Plastikschilder mit Beschriftungen für Taster oder einen Fahrschalter nachgefertigt? Die sind so rar, dass sie teilweise schon auf den Fahrzeugen der DB fehlen sollen, sagte man mir.
Woran erkenne ich ohne nachzumessen, ob mein Drehspulinstrument linear ist?

Im Moment laufen bei mir alle Testansteuerungen über den Zusi3 --> Zusi2 Adapter und einem Arduino Mega mit dem Script von Arne.

Gero


Zuletzt geändert von Gero am 18.05.2016 15:58:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 18.05.2016 18:21:20 
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Zur Beschriftung siehe hier:

http://zusi.de/zusi-3-hobby/zubehoer/fa ... ungen.html

Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 27.05.2016 00:01:31 
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Gerade für den LZB-Balken eignen sich Schieberegister. So habe ich meinen angesteuert. Falls dich die Methode interessiert, kann ich dir da gerne mehr Infos geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 27.05.2016 09:35:32 
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Moin

Waren deine 7-Segmentanzeigen nicht zu einzelnen LEDs an der Kathode paralelgeschaltet? Das ist bei mir in beiden Anzeigen so.
Ich säge den Teil der Platine mit den Anzeigen ab und löte an die Lötpunkte der einzelnen Segmente Drähte, die mit einer weiteren Platine verbunden wären, auf der ich alles Steuere. Der LED-Balken ist dann ja Kinderkram, so der Plan.
Die Schieberegister haben ja noch ein Datenausgang-Pin, in dem sie die Bits, die hinten "rausfallen", an ein weiteres Schieberegister weitergeben können. Macht es Sinn, über dieses 5 Schieberegister in "Reihe" aneinanderzuketten? Im Code könnte ich mir eine große Platzersparnis vorstellen und die Platine wird dadurch ja auch deutlich einfacher...

Ich bestelle mir heute mal ein paar 74HC595

Schonmal danke für deine Hilfe!

Gero


Zuletzt geändert von Gero am 27.05.2016 09:35:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 27.05.2016 09:59:19 
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Du musst die nicht einzeln anschließen! Also brauchst du nicht sägen. Nur, wenn ein paar LEDs vom Balken mit den 7-Segment-Anzeigen zusammen hängen, muss man sich etwas einfallen lassen.
In die Leitungen zu den LEDs häng je einen Widerstand. Z.B. 150 oder 210 Ohm, was du hast bzw. einfach besorgen kannst. Schützt die Schieberegister und die LEDs; das Schieberegister hat zwar ne Strombegrenzung, aber die ist recht hoch.
Je nachdem, an welcher Seite deine LEDs zusammen hängen, betreibst du die High- oder Low-Aktiv. Bei mir sind die Anoden zusammen, somit bekomme ich den Balken per Clear angeschaltet und schiebe dann so lang 1en rein, bis die gewünschte Anzahl an LEDs leuchtet. Die Datenleitung des ersten Registers hängt bei mir fest auf plus. Ich benutze nur Clear, Clock und Take (heißen nicht exakt so, aber aus dem Datenblatt wirst du erkennen, was ich meine). Wenn du möchtest, kann ich dir Anfang der Woche den Schaltplan und den Code geben.


Zuletzt geändert von VT24 am 27.05.2016 10:02:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 27.05.2016 10:23:32 
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Gerade gesehen, dass du die Parallelschaltung angesprochen hast.
Da ist jetzt die Frage, ob du die Helligkeit regeln willst oder nicht. Der Balken und die 7-Segment-Anzeigen haben getrennte Bezugspotentiale. Wenn du auf die Helligkeit verzichten würdest, könnte man das so über Umschalten der Masse machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 27.05.2016 13:14:40 
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Gero hat geschrieben:
Die 7-Segment Anzeigen über eine Library mit dem Arduino anzusteuern entpuppte sich als Flop, jedoch ist es im Gegensatz zu z.B. einem Schrittmotor mit sehr wenig Aufwand genauso möglich, die Anzeigen anzusteuern.
verstehe ich dich richtig und du hast Probleme, einen Schrittmotor einfach anzusteuern?
Es gibt die X25 Library dafür, damit kannst du jeden X25-27 direkt am Arduino betreiben...
Damit ist auch das oben von dir genannte Problem mit den Manometern nur noch ein kleines wenn man vom Umbau selber absieht...
Hab ich neulich erst wieder gemacht https://www.youtube.com/watch?v=Q8jMNnLOrRw

Gero hat geschrieben:
Hat jemand schonmal Plastikschilder mit Beschriftungen für Taster oder einen Fahrschalter nachgefertigt?
Wollte ich in den nächsten Tagen mal probieren mit neu gefrästen Plexiglasplatten und Farblaserausdrucken zum hinterlegen. Mal gucken ob das optisch brauchbar ist.

Gero hat geschrieben:
Im Moment laufen bei mir alle Testansteuerungen über den Zusi3 --> Zusi2 Adapter und einem Arduino Mega mit dem Script von Arne.
Schön :-)

Gero hat geschrieben:
Eine Taste funktioniert nicht so wie ich möchte, jedoch suche ich nach einer Lösung im Skript vom Arduino. Die eigentliche Frage, die sich mir stellt ist, wie ich die Tasten zum Leuchten kriege.
Die Arduino Keypad.h Library ist genau für solche Tastaturmatrix bestens geeignet. Die LEDs zur Beleuchtung sollten eigentlich problemlos mit 12V zum laufen zu kriegen sein. Ich nehme mein Gerät die Tage eh raus, dann kann ich das nochmal nachsehen. Schreib mir ansonsten mal ne PN.

LG, Arne

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Mein Baubericht von der echten Bahn zum Schönberger Strand:
https://www.facebook.com/Hein-Sch%C3%B6nberg-Streckenblog-1014054601976323/


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 28.05.2016 21:23:47 
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Nabend,

Aufgrund einer Nachfrage per PM habe ich in einem andern Board mal ein Anfrage zum Themenkomplex "Selbstbaupulte" und VDE gemacht, Es handelt sich um ein E-Fachbord wo auch VDE Leute und Gutachter mitlesen und Schreiben, und man sich als Leihe schnell die Antwort: "Beauftrage einen Fachbetrieb..." abholt. Hintergrund war u.a. das ich in diesem Teilbereich auch nicht Tätig bin, und es ggf. Normativ auf Details ankommt.

Hier die Antwort.

Im Konkreten ging es um den Umgang mit dem Elektrischen Gefährdungspotential eines solchen Selbstbaues, wenn man Ihn auch mal zeigen oder bei Veranstaltungen vorführen möchte.

Vereinfachtes Resümee (Bitte selbst lesen!): Solange ich im Bereich Kleinspannungen im Pult bleibe, und auch kein TFT mit Höheren Spannungen vorhanden sind, ist das nach VDE an sich Unkritisch. Allenfalls die EU-Spielzeugrichtlinie kann da noch rein wirken, was man (Nach Durchlesen derselben, was ich jetzt nicht getan habe...) ggf. über eine Bedienungsanleitung die das Pult als "Nicht Spielzeug" definiert Ausheben kann, in dem man z.B. die Altersgruppe Einschränkt und das ganze an das Pult anklebt um Dritte zu warnen.

Ganz Vorsichtige: Ich Denke, man sollte vorsorglich noch mal das ein oder andere Wort mit der Haftpflichtversicherung Schriftlich wechseln, um auf der sicheren Seite zu sein, wenn man das Teil aus dem Haus raus schleppt oder insbesondere Minderjährige Fremde Dritte dran lässt.

mfg

Ralf

ps: wer dann bei der Stromversorgung ganz sicher gehen will, möge das ganze über Netzteile der Schutzklasse III versorgen, das sind die die für Modelleisenbahnen mit Offen liegenden Stromversorgungen, vulgär Schienen genannt, zulässig sind. Aber Vorsicht, auch nicht jeder Modellbahnhersteller ist wohl Normen-konform. ESU, ein Hersteller von Digitalsystemen verwendet nur Schutzklasse II, was den Einsatz als "Kinderspielzeug" und auf Messen und Schauveranstaltungen untersagt. (NEM, (Norm Europäischer Modellbahner)-Norm).
Um noch einen Drauf zu Packen, die NEM untersagt die Möglichkeit der direkten Schienenberührung durch Dritte, auch wenn SK III verwendet wird, und fordert ein Absperrband 1m vor der Anlage um Berührungen und somit jegliche Gefahr aus zu schließen. Was dann erklärt warum viel Eisenbahnanlagen auf Messen eingezäunt sind.
So, und jetzt kann man noch das Fass Aufmachen in wie weit Normen vor der Justiz gültig sind, Formal ist ein Norm ein private Richtlinie von mehr oder minder Sachkundigen Menschen, die hoffentlich nüchtern waren und überein gekommen sind in Zukunft etwas bestimmtes so und nicht anders zu machen. Kein Schwein muss sich dran halten, da es kein Gesetz ist...bis was passiert. Dann kommt der Richter und misst den Fall an den "Anerkanten Richtlinien der Technik", was bei Elektrischen Sachen halt erst mal die VDE ist, und bei einem Gerät ggf. die "Spielzeugrichtlinie" sein kann, die dann wiederum indirekt auf die VDE Bezug nimmt. Sicher gibt es auch noch die ein oder andere, mir nicht bekannte Richtlinie, die da Einschlagen mag, wenn es Tote gegeben hat und ein Staatsanwalt sich der Sache an nimmt, aber das ist Restrisiko...


pps:
Ich kann ja die Finger nicht davon lassen... . Um nicht als Spielzeug eingestuft zu werden wäre gemäß Anhang 1 der Spielzeugrichtlinie eine der folgende Klassifizierung notwendig (Auszug):
Zitat:
...
12. funktionelle Lernprodukte, wie Kochherde, Bügeleisen und andere funktionelle Produkte, die mit einer Nennspannung
von mehr als 24 Volt betrieben und ausschließlich für didaktische Zwecke zur Verwendung unter Aufsicht eines
Erwachsenen verkauft werden
13. Produkte, die für den Unterricht an Schulen und für sonstige Ausbildungssituationen unter der Aufsicht eines
erwachsenen Ausbildners bestimmt sind, wie wissenschaftliche Geräte
14. elektronische Geräte wie Personalcomputer und Spielkonsolen zum Zugriff auf interaktive Software und angeschlossene
Peripheriegeräte, sofern die elektronischen Geräte oder die angeschlossenen Peripheriegeräte nicht speziell für
Kinder konzipiert und für diese bestimmt sind, wie speziell konzipierte Personalcomputer, Tastaturen, Joysticks oder
Lenkräder

...


Gibt noch weiteres, bitte selbst lesen. Sollte aber machbar sein das in einer Betriebsanleitung zu Manifestieren und dran zu pappen, im weitesten Sinne denke ich an 12 oder 14.


ppps:
Code:
Betriebsanleitung:
1) Dieses Gerät ist ein Peripheriegerät zu einem Personalcomputer nach Anlage 1, Punk 14 der EU Spielzeugrichtlinie, und unterliegt somit nicht der Spielzeugrichtlinie im Sinne eines Spielzeuges, da es nicht Speziell für Kinder konzipiert ist.
2) Diese Gerät unterliegt nicht der VDE Niederspannungsrichtlinie, da diese erst für Betriebsmittel mit einer Betriebsspannung ab 50 V AC bzw. 75 V DC gilt, und dieses Gerät mit eine Spannung < 25 Volt versorgt wird.
3) Diese Gerät enthält kein motorischen Antriebe nach der Maschinenrichtlinie oder DIN EN 13814

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Zuletzt geändert von F(R)S-Bauer am 04.06.2016 21:27:47, insgesamt 37-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 30.06.2016 21:00:16 
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Moin

Ich löte mir grade eine Platine, mit der ich die LZB-Zielweg-Balkenanzeige ansteuern möchte. Ansatzweise funktionierte das sogar bereits. Ich verwende hierzu 5x 74HC595. Das Umwandeln des Zielwegs in die Signale für das Register (Über Q7' aneinandergereiht) ist deutlich einfacher als ich dachte. Ich nehme die 74HC595-Library, ich fand schlichtweg übersichtlicher, als über einen shiftOut-Befehl zu gehen. Die Dimmung der LEDs soll über eine Transistorschaltung gehen, die nehme ich mir am Samstag vor, das Ganze läuft dann über PWM.

Ich meinte in einem vorherigen Beitrag, dass ich die 8-Bit PWM Ausgänge des Arduinos zur Ansteuerung eines Tachos ungenügend finde.
8bit sind 256 Schritte Auflösung, eine Drehspulanzeige läuft jedoch stufenlos. Die Genauigkeit der Anzeige lässt sich zwar nicht steigern, die liegt bei 3-5% Abweichung, jedoch kann man mit einer höheren Auflösung etwas anderes erreichen: Einen sehr ruhigen Lauf des Zeigers.
Bei 180km/h Vollausschlag und 256 Schritten habe ich ca. 1,4 Schritten/km/h. Das verursacht einen sehr ruckeligen Lauf und es löscht das Gefühl vollständig aus, ob die Geschwindigkeit eher steigt oder fällt.

Nach kurzer Recherche stieß ich auf den "TLC59711" von Adafruit. Es handelt sich hierbei um einen LED Treiber, der 12 LEDs über PWM mit einer Auflösung von 16bit steuern kann. 16bit ergibt eine Auflösung von 65535 Schritten, was bei einem 180km/h-Tacho ca. 360 Schritte/km/h ergibt. Das ist fast 1 1/2 mal so viel, wie der der Arduino direkt auf den ganzen Tacho bringt. Mir ist bewusst, dass das Messwerk diese genauen Werte nicht wirklich umsetzen kann, jedoch kann man jetzt sehr gut erkennen, wie sich die Geschwindigkeit verhält. Das schöne: für 2 geopferte Pins (für das Datensignal) am Arduino erhält man die Möglichkeit, gleich 12 Verbraucher zu regeln, die Module lassen sich auch wie die Schieberegister aneinanderketten und sich so weitere Pins gewinnen. Ich rate jedem dazu, die 11€ zu investieren, es sieht echt super aus und erhöht den Fahrspaß gewaltig. Der Code behält seinen Umfang grob, das Ganze ähnelt der Ansteuerung eines Schrittmotors. Die Library bietet Adafruit selbst an.

Für Bilder zum Projekt verweise ich auf mein Flickr-Album:
https://www.flickr.com/gp/129894740@N05/960YR1

Vielen Dank für eure Hilfe!

Gero


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 21.07.2016 08:25:34 
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Hallo Gero.
Die Helligkeit kannst du bei den 74HC595 einfach über den Eingang OE machen. Da dieser Eingang LOW-aktiv ist, musst du entweder das PWM rückwärts betreiben (also bei 8 Bit PWM 255 für aus und 0 für maximale Helligkeit) oder über einen Transistor vorher negieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 30.07.2016 12:23:34 
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Danke für den Tipp!, das ist natürlich deutlich einfacher!
Die Umrechung vom PWM ist ja recht einfach, einfach
Code:
pwmwert = 255 - sollwert
rechnen lassen

Hab ich mal in dem Versuchsaufbau ausprobiert.
Bild
Schaffen Netzteile diese starken Stromschwankungen problemlos? Immerhin summiert sich das...

Gero


Zuletzt geändert von Gero am 30.07.2016 12:24:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wittenberger Steuerwagen
BeitragVerfasst: 30.07.2016 16:36:52 
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Wenn du die gesamte Elektronik vom Arduino mit Spannung versorgst, ist der bald am Ende. Ich habe den Aufwand getrieben, die Elektronik durch ein eigenes Netzteil zu versorgen. Da der Arduino aber allergisch darauf reagiert, wenn er an einem Port eine höhere Spannung bekommt als seine eigene (was z.B. passiert, wenn der Arduino aus ist), habe ich den Arduino vom Rest der Schaltung galvanisch getrennt. Optokoppler für einfache Ports, für den I2C gibt es spezielle Chips.
Alternativ kann man auch versuchen, durch den Arduino erst die externen Spannungen einschalten zu lassen.


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