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 Betreff des Beitrags: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 07.01.2018 22:10:13 
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In einem westlichen Nachbarland überlegt man derzeit, selektiv Bahnhöfe zu elektrifizieren und auf den dazwischen liegenden Streckenabschnitten mit Energie aus der Strom-Dose zu fahren. Vielleicht ein Vorbild für Zusi?

Grüße - der ETLO 528 (kennt diese Studie noch jemand?) feiert bestimmt noch irgendwann mal fröhliche Urständ
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Modul Kassel-Bahndreieck
BeitragVerfasst: 07.01.2018 22:12:52 
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Umgekehrt wär's doch einfacher oder? Also nur die simplen Strecken ausrüsten (da braucht man ja auch nur wirklich Leistung) und die komplexen Bf aussparen.

Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Modul Kassel-Bahndreieck
BeitragVerfasst: 07.01.2018 22:19:35 
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OT: Die Anfahrten mit hohem Energiebedarf finden aber im Bahnhofsbereich statt. Auf der Strecke kann man - in den flachen Niederlanden - weitgehend auf Beharrung fahren.
Zudem dürfte in Dorf- oder Stadtnähe eher Einspeisemöglichkeit gegeben sein, wenn man sich preiswert aus dem öffentlichen Netz bedienen möchte.
Ich gehe, ohne bislang Details zu kennen, davon aus, dass man lediglich durchgehende Hauptgleise mit Strippe versehen wird. Prorail hat das Netz ja sowieso schon auf Minimalanforderungen geschrumpft.
/OT


Zuletzt geändert von Michael_Poschmann am 07.01.2018 22:20:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 07.01.2018 22:46:16 
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Das Anfahren braucht ja aber kaum Leistung, erst mit zunehmender Geschwindigkeit braucht man sie und dann ist man ja aus dem Bf raus.

Carsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 07.01.2018 22:49:06 
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Die Fahrleitung soll ja den Beschleunigungsbereich abdecken, das ist bei einem leichten Triebwagen und überschaubarer Höchstgeschwindigkeit kein allzu großer Abschnitt.

Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 08.01.2018 22:48:39 
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Michael_Poschmann hat geschrieben:
...das ist bei einem leichten Triebwagen und überschaubarer Höchstgeschwindigkeit kein allzu großer Abschnitt...
Rüsten die pays bas nun auf Stadtbahn-Niveau à la Karlsruher Modell herunter ??? Dann könnte das durchaus funktionieren, wenn da sonst nix anderes fährt.

_________________
Meilleures salutations de Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 08.01.2018 22:52:56 
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Im wundersamen Reich der Wassergeusen ist der Güterverkehr doch schon seit Ewigkeiten auf nahezu Null zurückgefahren, sieht man von florierenden Ganzzug-Relationen wie der Seehafen-Anbindung ab. In der Fläche gibt es nach meiner Beobachtung gut vertakteten Personenverkehr, sonst nix.

Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Modul Kassel-Bahndreieck
BeitragVerfasst: 09.01.2018 01:08:04 
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Carsten Hölscher hat geschrieben:
Umgekehrt wär's doch einfacher oder? Also nur die simplen Strecken ausrüsten (da braucht man ja auch nur wirklich Leistung) und die komplexen Bf aussparen.


Möglicherweise will man - wie z.B. beim Avenio Qatar - an den Bahnhöfen gar nicht unter Oberleitung fahren, sondern nur im Stand während des Fahrgastwechsels die Akkus laden? Mal ins blaue rein spekuliert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 09.01.2018 07:53:03 
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Im Stand ist der Oberstrom deutlich begrenzt, um auf das Dach tropfende Fahrleitung in flüssiger Phase zu vermeiden. Das wird also nicht reichen.

Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 09.01.2018 19:00:55 
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Schade. Schmelzflusselektrolysen unter Hochspannung als Feldversuch liefern den Werkstoffkundlern sicher bahnbrechende Erkenntnisse. Und den Bahnhofsgästen könnte man ein schön anzuschauendes Spektakel präsentieren.

_________________
Hinweise zum Einbau der Re 200: Errichtung von Ebs-Oberleitungsanlagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 09.01.2018 19:30:43 
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Michael_Poschmann hat geschrieben:
Im Stand ist der Oberstrom deutlich begrenzt, um auf das Dach tropfende Fahrleitung in flüssiger Phase zu vermeiden. Das wird also nicht reichen.


Deshalb hat man in Qatar in den Ladestationen auch keine Allerweltsfahrleitung vorgesehen sondern eine spezielle Stromschiene, die höhere Werte über den stehenden Kontakt zulässt.

Ein weiteres Problem ist die unangenehme Eigenschaft des Gleichstoms, keine Nulldurchgänge zu haben, was zu recht hartnäckigen Lichtbögen führt wenn man den Stromabnehmer von der Fahrleitung wegbewegt während noch Strom fließt. Es braucht also Maßnahmen, die sicherstellen dass im Moment der Trennung kein Strom mehr fließt.

Klaus


Zuletzt geändert von KlausMueller am 09.01.2018 19:31:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Streckenteilelektrifizierungen
BeitragVerfasst: 18.01.2018 02:27:02 
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Das sind allerdings - je nach Anforderungen - lösbare Probleme, siehe Qatar. Für den 700m Güterzug ist es natürlich nicht geeignet, aber auf irgendwelchen Nebenbahnen könnte man sowas im Vollbahnbereich schon ausprobieren.

Ohne nähere Infos durch den Threaderöffner bleibt es aber natürlich Spekulation :-)


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